Hach, ich liebe den Morgen! Für mich ist jeder Morgen eine Verheißung, der Beginn, eines neuen Lebens, ein Neuanfang. Die Sonne geht auf und alles scheint möglich zu sein. Ich mag dieses Gefühl einfach unheimlich gerne. Ich finde, der Morgen ist deshalb der richtige Zeitpunkt, um sich um sich selbst zu kümmern. Wenn erst der Alltag beginnt mit all den Dingen, die man erledigen muss, kann die Selbstfürsorge schon mal untergehen.

Der Morgen ist daher für mich die Ruhe vor dem Sturm, den ich daher gerne für meine Morgenroutine nutze. Ganz grundsätzlich nutze ich den Morgen, um mich mit mir selbst zu verbinden und meine Ziele zu manifestieren.

Ich möchte euch ein paar Tipps mitgeben, die mir dabei helfen, in der Früh besser aufstehen zu können.

Tipp #1: Meide den Snooze-Button.

Wer kennt das nicht: Man hat eine bestimmte Uhrzeit im Kopf, zu der man aufstehen möchte (oder muss), aber wenn der Wecker dann klingelt, drückt man lieber zehnmal den Snooze-Button. Bei mir war es sogar manchmal schon so, dass ich den Wecker gar nicht wahrgenommen habe! Hier solltest Du zunächst schauen, dass dein Körper ausreichend Schlaf bekommt. Du solltest also früher ins Bett gehen.

Wenn du aber eigentlich ausgeschlafen bist und du nur keine Motivation hast, aufzustehen, solltest Du ganz radikal den Snooze-Button meiden und nicht auf die innere Stimme hören, die dir zu murmelt: „Fünf Minuten kannst du doch noch liegen bleiben…“ Hier ist es ganz wichtig, dein „Warum“ zu kennen. Warum möchtest Du um diese Uhrzeit aufstehen? Dein Grund muss stark genug sein, damit du den Ausreden und Ausflüchten deines inneren Schweinhundes widerstehen kannst. Der Snooze-Button ist dabei nur ein verlängerter Arm deines Schweinhundes.

 

Tipp #2: Besteche Dich selbst.

Wenn du es geschafft hast und zur richtigen Zeit aufgestanden bist, solltest Du dich belohnen. Das muss nicht jeden Tag dieselbe Belohnung sein, du kannst dir auch für jeden Tag etwas anderes ausdenken. Wichtig ist dabei, dass du dich darauf richtig freust. Deine Belohnung sollte dir gleich beim Aufstehen ein Lächeln auf dein Gesicht treiben. Es kann sich dabei auch um ganz kleine Dinge handeln, wie den Kaffee in Ruhe mit einem Podcast im Ohr trinken, deine Lieblingsserie gleich am Morgen im Bett anschauen oder ein kurzer Spaziergang (siehe Tipp #7).

Tipp #3: Stelle Dir eine Morgenplaylist zusammen.

Musik hilft mir immer dabei, glücklich zu sein, denn beim Musikhören schüttet der Körper Endorphine und Dopamine aus und das Stresshormon Cortisol wird verringert. Dopamine spielen eine wichtige Rolle im Belohnungssystems unseres Gehirns und wirken motivierend.

Musik kann dir deshalb dabei helfen, mit einem guten Gefühl in den Tag zu starten. Deine Wecker-Melodie sollte eine sanfte Musik sein, die Dich leise weckt und sanft aus dem Reich der Träume holt. Nichts finde ich schlimmer als eine laute Hupe als Weckton. Wenn du frühstückst oder deinen Tee oder Kaffee trinkst, kannst du dir eine Morgenplaylist zusammenstellen. Dafür solltest Du Musik auswählen, die sofort gute Laune bei dir auslöst und zu der du am liebsten sofort aufspringen und mittanzen möchtest.

Wenn du lieber ruhige Musik am Morgen hören möchtest, ist das natürlich auch völlig okay. Such dir zum Beispiel Videos mit Naturgeräuschen, Vogelgezwitscher oder mit sanften Piano-Klängen heraus.

Ich habe für mich festgestellt, dass es für den weiteren Tagesverlauf wirklich extrem wichtig ist, mit einem guten Gefühl in den Tag zu starten. Musik kann dabei helfen, dein Energielevel anzuheben.

 

Tipp #4: Arbeite an deinem Mindset.

Den Morgen kannst du auch dazu nutzen, um an deinen Glaubensätzen und an deinem Mindset zu arbeiten. Du solltest dir mindestens zehn Minuten nehmen, um dich mit dir selbst zu beschäftigen, in dich hinein zu hören und wahrzunehmen, wie du dich gerade fühlst, was dich gerade belastet oder was dich gerade glücklich macht. Hilfreich kann dabei eine Meditation sein oder die sogenannten Morgenseiten.

Außerdem kannst du die zehn Minuten nutzen, um deinen Tag zu planen, deine Träume und Ziele aufzuschreiben oder einfach nur in Ruhe deinen Kaffee zu trinken und an nichts zu denken.

Persönlichkeitsentwicklung und an deinem Mindset zu arbeiten, finde ich sehr wichtig. Mein Mantra lautet: Dein Leben ist so gut wie dein Mindset ist. Wenn du negativen Glaubenssätzen anhängst und nicht positiv gestimmt bist, wird dein Leben auch so sein. Genauso andersherum: Wenn du dir ein starkes Mindset aufbaust, wird sich dein Leben radikal zum Besseren verändern. Vertrau mir!

Tipp #5: Lass dich von der Sonne wecken

In uns allen tickt eine innere Uhr, dessen wesentlicher Taktgeber das Licht ist. Deshalb solltest du darauf achten, mit dem Sonnenaufgang aufzuwachen oder zumindest es zu lassen, dass es in deinem Schlafzimmer hell werden kann.

Wenn dein Raum sehr dunkel ist, bekommt dein Körper den Sonnenaufgang nicht mit und produziert weiter das Schlafhormon Melatonin. Somit fehlt dein natürliches Gefühl für den Tagesbeginn. Das Aufstehen wird dir deshalb leichter fallen, wenn du die Vorhänge offen lässt, damit die Sonne dich wecken kann. Du kannst natürlich auch auf ein schrittweises Vorgehen setzen, also erst mit der Nachttischlampe anfangen, danach das Deckenlicht anschalten und danach erst die Vorhänge öffnen. Frische, klare Luft macht mich auch immer gleich noch viel wacher.

 

Tipp #6: Frühstücke!

Eine gesunde Mahlzeit am Morgen hilft Dir, körperlich und mental am besten zu funktionieren. Zusätzlich zur Energiezufuhr hilft dir ein ausgewogenes Frühstück dabei, genügend Ballaststoffe in deine Ernährung zu integrieren, dein Gewicht zu halten, Heißhungerattacken zu reduzieren und den Blutzuckerspiegel nach dem nächtlichen Fasten wieder auf normale Werte zu bringen. Optimalerweise sollte dein Frühstück eine magere Proteinquelle (Ei oder Joghurt), etwas komplexe Kohlenhydrate und Obst enthalten. Haferflocken oder Vollkornbrot sorgen für gesunde Kohlenhydrate.

Auch wenn du vom Gefühl her ohne Frühstück deinen Tag vermeintlich fit beginnst, kann der Mangel an Energie bis zum Vormittag deine geistige und körperliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Ein Mittagstief mit Müdigkeit ist dann die absehbare Folge.

Tipp #7: Wasser trinken

Nach etwa sieben Stunden Schlaf ist dein Körper dehydriert. Du solltest deshalb gleich nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser trinken. Ich stelle mir dazu gleich, bevor ich schlafen gehen eins neben mein Bett, damit ich es nicht vergesse. Dadurch wird auch dein Stoffwechsel angeregt, da dein Körper das kalte Wasser erstmal aufwärmen muss. In den kalten Jahreszeiten kannst du natürlich auch eine Tasse Tee oder eine heiße Zitrone trinken.

 

Tipp #8: Treibe Morgensport!

Auch Morgensport treibt den Stoffwechsel ordentlich an. Und danach arbeitet dein Körper auf Hochtouren, wodurch Kalorien schneller verbrannt werden. Wenn Du nüchtern trainierst, ist dieser Effekt sogar noch größer, da der Körper auf vorhandene Fettreserven verbrennen muss. Morgensport hilft daher beim Abnehmen bzw. dabei, das Gewicht zu halten.

Außerdem setzt Sport Glückshormone frei. Du fühlst dich dadurch glücklicher und ausgeglichener, was dabei hilft positiv in den Tag starten zu können.

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