coffeeandamore https://www.coffeeandamore.de/ Geh für dein Traumleben los! Sat, 08 Apr 2023 11:13:48 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.2.8 https://www.coffeeandamore.de/wp-content/uploads/2021/10/cropped-logo_small-1-32x32.png coffeeandamore https://www.coffeeandamore.de/ 32 32 5 Tipps, wie du das Gesetz der Anziehung anwenden kannst https://www.coffeeandamore.de/tipps-gesetz-der-anziehung/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=tipps-gesetz-der-anziehung https://www.coffeeandamore.de/tipps-gesetz-der-anziehung/#respond Sat, 08 Apr 2023 10:16:27 +0000 https://www.coffeeandamore.de/?p=1680 Der Beitrag 5 Tipps, wie du das Gesetz der Anziehung anwenden kannst erschien zuerst auf coffeeandamore.

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Was ist das Gesetz der Anziehung
und wie funktioniert es?

 

Nach dem Gesetz der Anziehung zieht Gleiches Gleiches an. Das, was du aussendest, bekommst du also auch zurück. Wenn du im Inneren im Mangel und in Angst bist, wirst du auch im Außen Erfahrungen von Mangel und Angst machen und keine/wenige von Freude und Liebe. Deine Erfahrungen matchen immer deine innere Welt.

Denn du siehst die Welt nicht so wie sie ist, sondern so, wie du bist. Deine äußere Welt ist immer ein Spiegel deiner inneren Welt. So wie im Inneren, so im Äußeren. In dem Moment, in dem du etwas in dir veränderst, verändert sich auch deine Wahrnehmung im Außen. 

 

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

– Talmud

Du ziehst immer das in dein Leben, wovon du auf einer tieferen Ebene überzeugt bist. Denn das, wovon du überzeugt bist, ist das, was du fühlst. Das, was du fühlst, ist die Energie, die du nach draußen sendest und auch wieder empfängst!

Die selbsterfüllende Prophezeiung
und der Bestätigungsfehler

In der Psychologie gibt es ein vergleichbares Konzept, die sogenannte selbsterfüllende Prophezeiung. Demnach erfüllt sich eine Prognose scheinbar ohne Zutun von selbst. Allerdings nur scheinbar: Bist du davon überzeugt, dass du niemals befördern werden wirst oder Projekt XY sicher scheitern wird, verhältst du dich unbewusst so, dass sich diese Prophezeiung erfüllt. 

Grund dafür ist unter anderem der Bestätigungsfehler: Wir unterliegen insbesondere im Bereich automatisch ablaufender kognitiver Prozesse Fehlern. Kognitive Prozesse sind dabei Mechanismen, die sich auf unsere Wahrnehmung, unser Gedächtnis und unser Denken beziehen.

Der Bestätigungsfehler (confirmation bis) beschreibt unsere unbewusste Tendenz, Informationen zu suchen, die unseren Grundannahmen, Überzeugungen und Erwartungen entsprechen.

Wir fokussieren wir uns auf Beobachtungen und Umstände, die unserer Überzeugung entsprechen, und messen diesen Beobachtungen ein größeres Gewicht zu. 

Der Bestätigungsfehler wird auch durch die selektive Wahrnehmung verstärkt. Dadurch neigen wir dazu, das, was wir sehen wollen oder glauben, auch verstärkt wahrzunehmen. Wir fühlen uns in unserer Wahrnehmung der Realität bestätigt und handeln dementsprechend.

 

Wie stark unsere Gedanken bzw. Überzeugungen wirken, zeigt dieses Experiment: 

“In einem unter Psychologen recht bekannten Experiment von Robert Rosenthal und Lenore Jacobson wurde ihr Einfluss im Schulkontext untersucht. Im Rahmen der Studie teilten die Forscher den Lehrern einer Grundschule mit, dass einige Kinder ihre Intelligenz stärker entwickeln würden als andere.

In Wahrheit jedoch, war dies nicht der Fall. Sie unterschieden sich vom Intellekt her nicht von ihren Mitschülern und würden dies prognostisch auch nicht tun. Am Ende der Studie zeigte sich jedoch, dass die willkürlich als intelligenter eingestuften Schüler nun auch bessere Schulleistungen erbrachten.

Ohne es zu bemerken hatten die Lehrer diese Schüler im Unterricht stärker gefördert, indem sie ihnen z.B. häufiger Rückmeldungen über ihre Leistungen gaben, wodurch ihre ursprüngliche Hypothese bestätigt wurde.”

Quelle: https://psychologische-beratung-im-netz.de/kognitive-verzerrungen-selbsterfuellende-prophezeiung/ 

Das Gesetz der Anziehung ist also nichts Erfundenes oder gar Magisches. Unsere Gedanken sind extrem machtvoll und formen unsere Realität. Wie du das Gesetz der Anziehung für dich anwenden kannst, zeige ich dir nun.

Tipps, wie du das Gesetz der Anziehung
für dich anwenden kannst

1) Beobachte deine Gefühle und Gedanken

Der erste Schritt ist, dass du anfangen solltest, deine Gedanken und Gefühle ganz genau zu beobachten. Schlüpfe für einige Zeit in die Rolle eines Forschers und schaue dir an, was du so den ganzen Tag denkst und wie du dich fühlst.

Beobachte, wie deine Gedanken aussehen, wenn dir etwas nicht gelingt, und auch, wenn du Komplimente bekommst. Bewusstsein ist der erste Schritt zu Veränderung. 

Am besten geht das mit Meditation. Durch Meditation lernst du, dass du nicht deine Gedanken oder Gefühle bist, sondern das Bewusstsein, dass diese Gedanken und Gefühle wahrnimmt. Gedanken und Gefühle kommen und gehen. Woher sie kommen und wohin sie gehen, wissen wir gar nicht.

Beobachte, wie einflussreich und machtvoll manche Gedanken sind. Beobachte, welche Gefühle deine Gedanken auslösen und welche Gedanken dadurch wiederum ausgelöst werden.

Gedanken und Gefühle laufen in einer ewigen Schleife ab. Du hast einen Gedanken, dieser löst ein Gefühl aus, das wiederum einen Gedanken auslöst usw. Dies kann eine Negativ-Spirale auslösen (negativer Gedanke, negatives Gefühl, noch negativere Gedanken, noch negativeres Gefühl etc.). Genauso kann es natürlich auch in die andere Richtung wirken. 

Wichtig ist dabei, dass du all deine Gefühle, die da sind, akzeptierst. Indem du negative Emotionen und Gefühle unterdrückst und versuchst zu vermeiden, machst du sie umso größer. Ich bin der Meinung, dass unsere Gefühle Botschaften für uns haben. Sie wollen wahrgenommen und gehört werden.

Was will dir dein Neid, deine Wut, deine Trauer, deine Eifersucht sagen? Lerne, deinen Gefühlen zuzuhören. Nur wenn du sie akzeptierst und da sein lässt, gibst du ihnen auch die Erlaubnis, wieder zu gehen. 

Daneben solltest du dich darin trainieren, deinen Fokus auf all das Positive in deinem Leben zu richten und nicht auf den Mangel. Übe dich in Dankbarkeit für all das Gute in deinem Leben – und wenn es für dich richtig anfühlt – auch für all die schmerzhaften Erfahrungen, durch die du wachsen konntest. 

 

 2) Untersuche deine Glaubenssätze 

Deine Gedanken und Gefühle sind ein sehr guter Hinweisgeber für deine Glaubenssätze und innersten Überzeugungen. Unsere Glaubenssätze sind die Gedanken, die wir über uns und die Welt haben. Sie sind so tief in unserem Unterbewusstsein verankert, sodass wir gar nicht mehr wissen, dass wir sie haben. Sie sind sehr stark mit unserer Identität verwoben.

Deswegen ist es für das Manifestieren im ersten Schritt so wichtig, dass du dir bewusst wirst, woran du eigentlich glaubst und dich von deinen negativen Glaubenssätz befreist.

Fällt es dir zum Beispiel schwer, ein Kompliment anzunehmen und machst du dich selbst fertig, wenn du einen Fehler gemacht hast, könnte dieses Verhalten darauf hinweisen, dass du dich nicht als wertvoll ansiehst. 

Unsere negativen Glaubenssätze sind durch Traumata und negative Erfahrungen entstanden und sind nun ein fester Bestandteil unserer Denk- und Verhaltensmuster. Sie haben einen entscheidenden Einfluss darauf, wie wir denken, fühlen und handeln und mit welcher Energie wir leben.  

Bei den meisten Menschen sind ihre Glaubenssätze deshalb nicht auf das ausgerichtet, was sie gerne haben wollen. Wenn du dir eine erfüllte Beziehung wünschst, aber dein tiefer innerer Glaubenssatz ist “Ich bin nicht liebenswert genug”, dann wirst du auch keinen Partner in dein Leben ziehen, der dir das Gefühl gibt, liebenswürdig zu sein.

 

3) Schütze und ehre deine Energie

Das wertvollste, was du besitzt, ist deine Energie. Hast du nur wenig Energie zur Verfügung, hast du auch keine zur Verfügung, um Neues auszuprobieren, mutig zu sein und deine Komfortzone zu verlassen. Genau das musst du aber meistens tun, um dir deine Träume zu erfüllen. Es ist so wichtig, dass wir nicht nur unsere Zeit managen, sondern auch unseren Energiehaushalt.

Schreib dir eine Liste mit all den Dingen, die dir Freude machen und dir Energie bringen. Und dann stelle sicher, dass du diesen Aktivitäten sooft wie möglich nachgehst.

Genauso wichtig ist es, dir zu überlegen, was dir Energie entzieht. Nach welchen Beschäftigungen würdest du dich am liebsten in deinem Bett mit einer Packung Chips und Schokolade vergraben und einen Netflix-Marathon starten? Das deutet daraufhin, dass du nur noch wenig Energie zur Verfügung hast.

Das Ziel sollte sein, selten oder nie Beschäftigungen nachzugehen, die dir viel Energie entziehen, sondern deinen Tag mit Dingen zu füllen, die dir Energie geben. 

Klingt schwer? Ist es auch, ist aber möglich. Es ist dafür wichtig, zu lernen, Nein zu sagen und Grenzen zu setzen. Daneben setzt es ein hohes Maß von Selbstbewusstsein voraus. Aber: Du hast es verdient, dir ein Leben zu erschaffen, das erfüllt von Lebensfreude und Liebe ist. 

Love your Life, and Life will love you back. 

 

4) Werde dir über die Kraft deiner Gedanken bewusst

Wie bereits mehrfach angeklungen, solltest du niemals die Kraft deiner Gedanken unterschätzen – schon gar nicht beim Manifestieren bzw. beim Gesetz der Anziehung. Das, was du denkst, beeinflusst deine Gefühle, deine Handlungen, dein Selbstbild und deine Entscheidungen. Das lässt sich durch den sogenannten Placebo-Effekt beobachten:

Glaubt ein Patient an die Wirkung eines bestimmten Medikaments oder einer Therapie, hilft diese in der Regel besser. Umgekehrt helfen Behandlungen meist schlechter, wenn der Patient die Wirksamkeit anzweifelt.

 

 

Studien haben gezeigt, dass durch die positive Erwartung beispielsweise Schmerzmittel doppelt so stark wirken. Das liegt daran, dass der Körper seine Selbstheilungskräfte aktiviert, wenn er einer Behandlung gegenüber positiv eingestellt ist. Das funktioniert auch mit “Scheinmedikamenten”, die keinen Wirkstoff enthalten. Glauben Schmerzpatienten, dass sie Morphin bekommen, ist ein Drittel von ihnen beschwerdefrei. Man spricht hier vom sogenannten Placebo-Effekt.“

Quelle: https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/wir-in-bayern/ratgeber/psyche-gesundheit-krankheiten-dr-klaus-tiedemann-102.html 

Absoluter Wahnsinn, oder?

Where the mind goes, the Energy flows. 

Nutze die Kraft deiner Gedanken daher für dich und nicht gegen dich. Setze dich wieder ans Steuer deiner Gedanken und bestimme, wohin du deinen Fokus richten möchtest. Nutze dazu positive Affirmationen direkt vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen, um dein Unterbewusstsein auf Fülle und Freude umzuprogrammieren. 

 

5) Erlaube dir, groß zu träumen

Dein Herz zu fragen, welche Träume es hat, erfordert eine ordentliche Portion Mut. Deine Träume werden dich nämlich dazu auffordern, die Komfortzone zu verlassen und ins Spiel des Lebens zu 100 Prozent einzusteigen.

Wenn du für deine Träume losgehst, musst du blockierende Überzeugungen und Glaubenssätze loslassen. Du musst über dich hinaus wachsen und Dinge wagen, für die du dich noch gar nicht bereit fühlst. Sie werden dich wieder und wieder herausfordern. 

Und wozu das alles? Für ein Leben, das sich erfüllend und frei anfühlt! 

Erlaube dir, dein Herz wieder zu öffnen. Erlaube dir, größer zu träumen, als du es dir gerade vorstellen kannst. Und dann schmeiß dich ins Abenteuer! 

Das Gesetz der Anziehung bzw. Manifestieren hat nichts damit zu tun, auf der Couch zu sitzen und von dem Traumleben zu träumen.

Es geht darum, loszugehen, sich für Veränderungen zu öffnen, Altes loszulassen, zu wachsen, etwas auszuprobieren, wofür man sich noch gar nicht bereit fühlt, einen unerschütterlichen Glauben an sich selbst und an die eigene Vision zu entwickeln. 

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Wie du dein Selbstwertgefühl stärken kannst https://www.coffeeandamore.de/selbstwertgefuehl-staerken/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=selbstwertgefuehl-staerken https://www.coffeeandamore.de/selbstwertgefuehl-staerken/#respond Wed, 15 Mar 2023 17:55:21 +0000 https://www.coffeeandamore.de/?p=1524 Der Beitrag Wie du dein Selbstwertgefühl stärken kannst erschien zuerst auf coffeeandamore.

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Du hast ein niedriges Selbstwertgefühl, wenn du folgende Fragen mit „Ja“ beantwortest: 

  • Bist du sehr kritisch dir selbst gegenüber? 
  • Fällt es dir sehr schwer, etwas zu machen, was du noch nie gemacht hast? 
  • Hast du Angst davor, Fehler zu machen?
  • Fällt es dir schwer, anderen Menschen Grenzen zu setzen und Nein zu sagen? 
  • Bist du selten oder nie zufrieden mit dir selbst?
  • Redest du deine Erfolge klein?
  • Weißt du nicht wie du reagieren sollst, wenn dir jemand ein Kompliment macht?

Ich zeige dir in diesem Artikel, was das Selbstwertgefühl ist und wie du dein Selbstwertgefühl stärken kannst. 

Was versteht man unter dem Selbstwertgefühl?

Unter Selbstwert versteht man den Wert, den man sich als Individuum zuschreibt. Er ist das Ergebnis dessen, was du über dich denkst. Es beeinflusst deine Ausstrahlung, deine Haltung, deine Erfahrungen und deine Stimmung. Ein gutes Selbstwertgefühl bedeutet, dass du dir darüber bewusst bist, dass du unendlich wertvoll bist. Du stehst für dich und deine Rechte ein und lässt dich nicht klein machen. 

In der Psychologie teilt sich der Selbstwert in vier Bereiche auf. Alle gemeinsam bilden den Selbstwert, also den Wert, den eine Person sich selbst gegenüber empfindet.

Die erste Säule ist die Selbstakzeptanz. Wenn man sich selbst akzeptiert, ist man zufrieden mit sich selbst und fühlt sich in selbst zuhause. Man behandelt sich selbst mit Wertschätzung und das unabhängig von Leistungen, Fähigkeiten und sozialen Erfolgen. Man akzeptiert sich selbst mit all seinen Schwächen und Stärken.

Die zweite Säule ist die des Selbstvertrauens. Wenn man selbstbewusst ist, ist man sich über die eigenen Fähigkeiten und Stärken bewusst. Wie du lernen kannst, selbstbewusster zu werden, erfährst du in diesem Artikel. 

Zum Selbstwertgefühl zählt auch die soziale Kompetenz, d.h. dass man mit Menschen umgehen kann, sich auch schwierigen Situationen gewachsen fühlt und die Nähe oder Distanz zu einem Mitmenschen regulieren kann.

Die vierte Säule beinhaltet das soziale Netz. Es beschreibt das Eingebunden-Sein in positive soziale Beziehungen.

(nach Friederike Potreck-Rose/Gitta Jacob: Selbstzuwendung, Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen. Psychotherapeutische Interventionen zum Aufbau von Selbstwertgefühl, 4. Aufl. 2007 (Klett-Cotta Verlag)

Wie entsteht ein schwaches Selbstwertgefühl?

Wir alle kommen als wunderschönes Baby auf die Welt, das niemals infrage stellen würde, wertvoll zu sein. Ich bin der Überzeugung, dass wir alle tief in uns um unseren wahren Wert wissen.

Nun machen wir aber in unserer Kindheit, in der Schule und in unserem nahen Umfeld Erfahrungen, die uns verletzen, die vielleicht sogar traumatisch sind und wodurch wir verlernen (oder vergessen), dass wir unendlich wertvoll sind.

Wir lernen vielleicht, dass wir so und so zu sein haben, damit unsere Eltern uns ihre Aufmerksamkeit und Liebe schenken. Wir denken, dass wir so oder so sein müssen, um wertvoll zu sein. 

So formen sich negative Glaubenssätze, die unser Selbstwertgefühl schwächen. Wenn wir diese Glaubenssätze nicht wieder auflösen, begleiten uns diese in unserer Kindheit geformten Glaubenssätze ein Leben lang.

Im Teenager- und Erwachsenen-Alter definieren wir häufig unseren Wert über bestimmte Statussymbole oder der Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen. Problematisch daran ist, dass wir über diese Dinge häufig keinen oder nur wenig Einfluss haben. Dir kann dein gut bezahlter Job gekündigt werden, dein Unternehmen kann pleite gehen oder deine Freunde verändern sich plötzlich und möchten nichts mehr mit uns zu tun haben. 

Wenn man seinen Selbstwert von äußeren Umständen abhängig macht, wird man nie das Gefühl von wahrer Selbstliebe erfahren.

Wie äußert sich ein geringes Selbstwertgefühl?

Schätzt man den Wert als Person eher gering ein, kann daraus ein Minderwertigkeitsgefühl entstehen. Es können Gedanken von Wertlosigkeit, fehlender Liebenswürdigkeit und Versagensängste auftreten.

Ein geringes Selbstwertgefühl kann für viele dysfunktionale Verhaltensstrategien verantwortlich sein.

So meiden Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl beispielsweise Situationen, in denen sie sich blamieren oder versagen könnten. Daraus resultierend werden kaum neue Fähigkeiten erworben. 

Daneben passen sich Personen mit einem geringen Selbstwertgefühl häufig an andere Menschen und halten ihre eigene Meinung zurück, aus Angst, abgelehnt zu werden. Sie opfern sich für andere auf und tolerieren inakzeptable Verhaltensweisen von anderen. 

Ein geringes Selbstwertgefühl erhöht zudem das Risiko für psychische Erkrankungen. 

Ist das eigene Selbstwertgefühl nur gering ausgeprägt, ist es schwer, sich ein glückliches und erfülltes Leben aufzubauen.

Die ständigen Selbstzweifel halten einen davon, Neues auszuprobieren und für die Verwirklichung der eigenen Träume loszugehen. 

Warum lohnt es sich, das Selbstwertgefühl zu steigern?

Ein gesundes Selbstwertgefühl trägt zum einem zu deiner psychischen Gesundheit bei. Daneben wirst du dadurch erfolgreicher, weil du dir endlich zutraust, Dinge, für die du dich noch nicht bereit fühlst, anzugehen und umzusetzen. Denn du weißt ja: Erfolg basiert darauf, Projekte anzugehen, bevor du dich bereit fühlst. 

Nach einer Studie von Psychologen der Universität Basel und der University of California wirkt sich ein hohes Selbstwertgefühl positiv auf Partnerschaft, Arbeit und Gesundheit aus.

Menschen mit höherem Selbstwertgefühl haben bessere Aussichten auf eine erfüllte Beziehung und Zufriedenheit im Beruf. Ein hohes Selbstwertgefühl hilft demnach auch bei der Aufrechterhaltung der körperlichen Gesundheit.

Der Psychologe Andy Martens von der University of Canterbury hat in einer Studie herausgefunden, dass das Stärken des Selbstwertgefühls sogar physiologische Reaktionen verringern kann.

Ein hohes Selbstwertgefühl schützt demnach Herz und Immunsystem. Dieses Gefühl des eigenen Wertes lässt uns bei Bedrohungen gelassener reagieren. Durch die Studie konnte erstmals nachgewiesen werden, dass das Stärken des Selbstwertgefühls zu einer direkten Veränderung der Physiologie führen kann.

Laut Studien in der Resilienzforschung hilft eine gute Meinung über sich selbst dabei, im stressigen Alltag psychisch resilienter, also widerstandsfähiger, zu sein. Man ist demnach weniger anfällig für Stress und Sorgen. 

Durch das Stärken deines Selbstwertgefühls bist du also mental und physisch gesünder, resilienter, erfolgreicher und glücklicher. 

Wie kann ich mein Selbstwertgefühl stärken?

Das Modell nach Nathaniel Brandon 

Nach dem Modell des Psychotherapeuten und Autoren Nathaniel Brandon lässt sich das Selbstwertgefühl auf sechs Ebenen stärken. Die Ebenen sind Praktiken, die helfen, das Selbstwertgefühl zu erhöhen. Integriere folgende sechs Praktiken in dein Leben, um ein hohes Selbstwertgefühl zu haben: 

1. Ebene: Bewusst im Augenblick leben

Alles, was wir um uns herum wahrnehmen, wird von unserem Verstand sofort analysiert und bewertet. Unsere Bewertungen basieren dabei auf unseren Erfahrungen und Glaubenssätzen aus der Vergangenheit.

Um das eigene Selbstwertgefühl zu stärken, ist es wichtig, sich zu vergegenwärtigen, dass unsere Bewertung einer bestimmten Erfahrung, die wir erlebt haben, nicht stimmen muss. Es ist nur unsere subjektive Bewertung. Eine andere Person würde die Situation vielleicht ganz anders wahrnehmen und bewerten.

Wenn wir, z.B. durch Meditation lernen, bewusst im Hier und Jetzt zu leben und uns darüber gewahr sind, dass unsere Bewertung nicht die Wahrheit sind, hilft uns das, etwas Abstand zu den Dingen im Außen zu gewinnen. Wir lassen uns von Ereignissen im Außen nicht mehr so leicht mitreißen, sondern bleiben bei uns. 

2. Ebene: Sich selbst akzeptieren

Um dir über deinen Wert bewusst zu werden, ist es wichtig, zu lernen, dass du dich so akzeptierst und annimmst, wie du bist. Mit all deinen Fehlern, Schwächen, Stärken, Talenten und Fähigkeiten.

Lerne, auch deine Schwächen als Teil von dir zu betrachten, die dich zu dem Menschen machen, der du bist. Du musst nicht perfekt sein. Es ist dir und uns allen erlaubt, etwas schlechter und manches besser zu können. 

Das lässt sich auch aus einer anderen Perspektive betrachten: Denn wer bestimmt denn eigentlich, was eine Stärke und was eine Schwäche ist?

Verhaltensweisen, Eigenschaften oder auch körperliche Merkmale lassen sich nicht per se als positiv oder negativ einordnen. Sie sind abhängig von der Bewertung, die wir ihnen zuschreiben. Zum Beispiel besonders sensibel oder perfektionistisch zu sein, kann negativ wie positiv sein. 

Eine vermeintliche oder von uns als solche wahrgenommen Schwäche lässt sich in eine Stärke umdeuten, indem wir sie zunächst als Eigenschaft von uns akzeptieren. Ist zum Beispiel eine Schwäche von uns, nicht mehr zuverlässig zu sein, kann man dies als Motivation nehmen, in diesem Bereich zu wachsen. 

3. Ebene: Eigenverantwortlich leben

Um dein Selbstwertgefühl zu stärken, solltest du weiterhin anfangen, Eigeninitiative zu ergreifen und dein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Höre auf, dein Leben wie in einem Theaterstück nur von außen zu betrachten und die Dinge geschehen zu lassen. Du bist der Hauptprotagonist in deinem Leben – also: Get in that game! Werde aktiv und gestalte dein Leben und deine Beziehung aktiv mit. Warum? Weil du es wert bist, dir ein buntes, facettenreiches und erfülltes Leben zu erschaffen. 

Selbstwirksamkeit ist ein wichtiger Schritt in Richtung gestärktes Selbstwertgefühl. Verantwortung für die eigenen Worte und Taten zu übernehmen, lässt dich wachsen. Indem du Verantwortung für dein Leben übernimmst und selbst vorgibst, wie dein Leben aussehen soll und was du nicht länger akzeptieren willst, trainierst du dein Selbstwertgefühl. Du gibst dir selbst das Gefühl, es verdient zu haben, glücklich und erfüllt zu sein. 

Wie du lernst, zu 100 Prozent Verantwortung für deine Gedanken, Gefühle, Entscheidungen und Handlungen zu übernehmen, lies gerne diesen Artikel von mir. 

4. Ebene: Sich selbstsicher behaupten 

Wir alle haben das Recht, hier auf dieser Welt zu sein. Wir dürfen uns von unseren innersten Überzeugungen und Gefühlen leiten lassen, ohne an uns zu zweifeln. Wir dürfen ablehnen, was wir nicht mögen und das, was wir mögen, annehmen. Es erfordert natürlich sehr viel Mut, dafür loszugehen, unsere Träume in die Realität zu bringen. Unsere Träume werden uns aber immer dazu auffordern, über uns hinauszuwachsen und uns Herausforderungen zu stellen. 

5. Ebene: Zielgerichtet leben 

Dies bringt uns auch schon zur vierten Ebene: zielgerichtet leben. Wenn wir für unsere Ziele und Träume losgehen und diese umsetzen, stärkt dies unser Selbstwertgefühl. Wir fühlen uns dann stark und sind stolz auf uns. 

6. Ebene: Persönliche Integrität

Um dein Selbstwertgefühl zu stärken, ist es zuletzt wichtig, sich selbst treu zu bleiben. Wenn du ein hohes Selbstwertgefühl hast, folgst du deinem eigenen authentischem Weg, deiner eigenen Wahrheit, egal, was dein Umfeld darüber denkt oder sagt. Du hast nicht das Gefühl, dich dafür rechtfertigen zu müssen.  Dein Leben ist dann ein Abbild deiner Werte, Bedürfnisse und Idealen. Wenn du persönlich integer bist, dann stehst du zu deinem eigenen Selbst, was wiederum dein Selbstwertgefühl erhöht. Du bleibst dir selbst treu. 

Glaubenssätze umwandeln

Um dein Selbstwertgefühl zu stärken, solltest du außerdem an deinen Glaubenssätzen, also an den Überzeugungen über dich selbst arbeiten. Denn wenn wir uns immer wieder einreden, dass wir etwas nicht können oder dass ein bestimmter Traum nicht zu erreichen sei, dann wird es auch tatsächlich so eintreten.

Es ist also unser Selbstbild, das uns schwach macht, aber auch stärken kann. Ein positiveres Bild von uns führt deshalb zu einem stärkeren Selbstwertgefühl. Unterschätze niemals die Macht deiner Gedanken. 

Wie du deine Glaubenssätze auflösen und transformieren kannst, erfährst du in meinem Gastartikel auf YOMELA.

Heile dein inneres Kind und vergebe dir selbst

Psychotherapeutin Stefanie Stahl beschreibt in ihrem Buch „Das Kind in dir muss Heimat finden“ das innere Kind als die Summe all jener Kindheitsprägungen, die wir durch unsere Eltern und andere Bezugspersonen erfahren haben.

„Insbesondere die Kränkungen und Verletzungen aus der Kindheit verankern sich tief im Unbewussten und hindern uns als Erwachsene daran, unser volles Potenzial zu leben“, schreibt Stahl.

Unser inneres Kind lässt sich allerdings heilen, wenn wir uns unserer Vergangenheit stellen.

Sag deinem Kind all die Dinge, die du damals gerne gehört hättest, und schenke ihm all die Liebe, die du gebraucht hättest.

Sag ihm, dass Emotionen wie Wut, Enttäuschung und Verzweiflung völlig ok sind. Und sag ihm, dass es nicht allein ist. Gib ihm die Geborgenheit und Liebe, die es damals vermisst hat.

Glaube an dich und an deine Fähigkeiten  

Dahin, wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten, dahin fließt auch unsere Energie. Die buddhistische Geschichte über den Bau einer Mauer, die du in meinem Artikel über das Stärken deines Selbstbewusstseins nachlesen kannst, drückt es für mich perfekt aus. 

Wir sehen nur das, worauf wir unseren Aufmerksamkeit, unseren Fokus richten. Wenn wir uns ständig nur auf unsere Fehler und Schwächen konzentrieren, dann nehmen wir auch nur diese an uns wahr.

Keiner von uns ist ein Alleskönner, jeder von uns hat Schwächen. Jeder von uns hat aber auch Stärken und Talente. Jeder von uns. Die Frage ist also:

Worauf möchtest du deinen Fokus richten? Wohin soll deine Energie fließen?

An dem Sprichwort „Der Glaube an uns selbst versetzt Berge.“ ist meiner Meinung nach so wahr. Wenn wir nicht an uns glauben, können wir unsere Ziele und Träume auch nicht erreichen. It’s that simple.

Erst wenn wir an uns selbst und an unseren Fähigkeiten und Stärken glauben, sind wir in der Lage, Projekte und Herausforderungen zu meisten. Wir wachsen über uns selbst hinaus, wenn wir endlich aufhören, an uns selbst zu zweifeln und uns kleinreden.

Wir alle sind so viel machtvoller und talentierter, als wir manchmal glauben. 

Trainiere dich also darin, deinen Fokus auf all das Gute in dir zu lenken. Fange an, deine Gedanken zu beobachten. Was denkst du so den ganzen Tag über dich? Was denkst du, wenn dir ein Fehler oder ein Missgeschick unterläuft? Was denkst du, wenn du gelobt wirst und du einen Erfolg zu feiern hast? 

Die beste Methode, um deine Gedanken im ersten Schritt zu beobachten und im zweiten Schritt bewusst auszuwählen, ist es, zu meditieren. Durch die Meditation und Achtsamkeit kann es dir gelingen, deine Gedanken bewusst wahrzunehmen. 

Eine andere Methode ist das Journaling. Notiere dir am besten täglich mindestens fünf Sachen, die dir gut gelungen sind. Das können ganz kleine Dinge sein. Schreibe dir eine Liste mit den Top 10 deiner Stärken und Fähigkeiten.

Besonders schön ist es, wenn du hierzu eine WhatsApp-Umfrage startest. Schreibe an dein nahes Umfeld eine Nachricht und bitte sie darin, dir deine Stärken und Fähigkeiten mitzuteilen. Als ich diese Übung im Rahmen eines Coachings mal gemacht habe, war ich sprachlos, welche Talente mein Umfeld in mir sahen. 

Hänge dir deine Erfolgs- und Stärkenliste am besten über dein Bett oder an deinen Schreibtisch, damit du sie jederzeit anschauen kannst. Sie wird dir als Erinnerung dienen, wie wertvoll du bist. 

Gehe liebevoll mit dir selbst um

Sei liebevoll zu dir selbst! Behandle dich so, wie du deine liebsten Menschen um dich auch behandelst.

Schenke dir Liebe. Du hast es verdient! 

Folgende Übungen können dir dabei helfen:

Bohnen-Übung: 

Stecke eine Handvoll getrocknete Bohnen in deine Hosentasche. Immer wenn dir über den Tag hinweg etwas Positives gelingt, lasse eine Bohne von der einen Hosentasche auf die andere Seite wandern. Am Ende des Tages kannst du diese Bohne zählen und bekommst eine realistischeren Einblick über deinen Tag. 

Spiegel-Übung 1: 

Stelle dich vor einen Spiegel und nimm eine aufrechte und starke Körperhaltung ein. Richte deine Aufmerksamkeit auf die Körperteile, die dir gut gefallen. 

Spiegelübung 2: 

Bei dieser Übung blickst du dir selbst durch den Spiegel tief in die Augen und gibst dir selbst ein Kompliment. Du kannst dich auch gerne anlächeln, dich selbst umarmen und dir sagen, wie gerne du dich selbst hast. 

Postkarten-Übung:

Schreibe dir ermutigende Sätze wie „Ich bin ein wertvoller und liebenswerter Mensch“ oder „Ich erkenne meinen wahren Wert an“ auf eine schöne Postkarte und stelle dir die irgendwo auf, wo du sie gut sehen kannst. Lies den Satz laut vor, wenn du an der Postkarte vorbeiläufst. 

Lächeln: 

Stelle dir auf deinem Handy einen Timer und lächle jede Stunde einmal. Das Gehirn produziert daraufhin Glückshormone. Besonders wirksam ist diese Übung vor einem Spiegel. 

Sich selbst verwöhnen:

Mache es dir zur Gewohnheit, dich selbst zu verwöhnen, zum Beispiel mit einem SPA-Aufenthalt, mit einer Reise, mit einem Blumenstrauß, Schokolade… Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Lass es dir gut gehen.

Achte auf dein Umfeld

Durch die sogenannten Spiegelneuronen passen wir uns alle an das Verhalten in unserem Umfeld an. Wir spiegeln das Verhalten unseres Gegenübers. Achte also konsequent auf dein Umfeld.

Wenn du dich mit Menschen umgibst, die immer nur das Schlechte in sich selbst und in dir sehen, wirst du es ihnen unbewusst und automatisch gleichtun und dich an ihr Verhalten anpassen.  

Umgib dich daher möglichst mit Menschen, die positiv ausgerichtet sind und sich selbst akzeptieren. Dann wirst du ihr Verhalten „kopieren“. 

Gehe auch hier wieder in die Selbstfürsorge und achte auf dich selbst. Ich bin kein Fan davon, Menschen, die gerade eine schwere Zeit durchmachen, aus dem Leben auszuschließen. Es geht um das Ausmaß und auch um den Willen, sich verändern zu wollen. 

Hast du eine Person in deinem nahen Umfeld, die immer nur nörgelt und jammert, sage ihr klar und deutlich, dass du ihr gerne helfen willst. Hat diese Person aber gar kein Interesse, etwas an ihrer Situation zu ändern und möchte immer nur ihre schlechte Energie bei dir abladen, ist es dein gutes Recht, zu dieser Person Abstand aufzubauen. 

Der Psychologe Andy Martens ist davon überzeugt, dass die zuverlässigste Möglichkeit zur Verbesserung des Selbstwertgefühls darin besteht, sich mit Freunden oder Familienmitgliedern zu umgeben, die einen unterstützen. Menschen, die ein überzeugend positives Feedback geben, sind hilfreicher als wenn man zum Beispiel versucht, positiv zu denken.

 

 

Foto von Andrew Rice auf Unsplash

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5 Tipps, um dein Selbstbewusstsein zu stärken https://www.coffeeandamore.de/tipps-selbstbewusstsein-staerken/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=tipps-selbstbewusstsein-staerken https://www.coffeeandamore.de/tipps-selbstbewusstsein-staerken/#respond Thu, 09 Mar 2023 12:21:49 +0000 https://www.coffeeandamore.de/?p=1483 Der Beitrag 5 Tipps, um dein Selbstbewusstsein zu stärken erschien zuerst auf coffeeandamore.

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Mit dem Stärken deines Selbstbewusstseins beginnt alles: Denn der Glaube an dich selbst ist das Fundament für ein glückliches & erfülltes Leben. Wenn du nicht an dich selbst glaubst, wirst du immer wieder im Außen erleben, dass auch andere Menschen nicht an dich glauben. Das macht es wiederum schwer, an dich und an deine Fähigkeiten zu glauben.

Viel zu oft glauben wir, dass wir die Bestätigung von außen brauchen, um zu wissen, dass wir gut genug sind. Dabei ist es genau andersherum:

Du musst erst an dich selbst glauben, damit auch andere an dich glauben.

Indem du dein Selbstbewusstsein stärkst, baust du den Glauben an dich selbst aus. In diesem Artikel gebe ich dir Tipps, wie du dein Selbstbewusstsein stärken kannst. 

Wann ist man selbstbewusst?

Bevor ich mit dir meine Tipps teile, um dein Selbstbewusstsein zu stärken, möchte ich zunächst darauf eingehen, wann man denn selbstbewusst ist. Dazu lade ich dich ein, kurz innehalten, vielleicht deine Augen zu schließen und dir zu überlegen, wie die selbstbewussteste Version von dir aussieht.

Wie verhält sie sich? Welche Entscheidungen trifft sie? Wie verhält sie sich im Umgang mit anderen Menschen? Wie redet sie mit sich selbst? Was isst sie? 

Versetze dich so konkret und sooft wie möglich in die selbstbewussteste Version von dir hinein, damit du ein Gefühl dafür bekommst, wie es sich anfühlt. 

Selbstbewusstsein lässt sich als das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Stärken und Eigenschaften beschreiben. Wenn man sich das Wort genauer ansieht, erkennt man, dass es sich aus den Wort „über sich selbst bewusst sein“ zusammensetzt. Wenn du dir also über dich selbst, sprich über das, was dich ausmacht und dich einzigartig macht, bewusst bist, bist du selbst-bewusst. 

Das Selbstbewusstsein setzt sich weiterhin aus dem Selbstvertrauen und dem Selbstwert zusammen. Das Selbstvertrauen bezieht sich auf die Akzeptanz unserer Fähigkeiten, Stärken und Schwächen. Der Selbstwert basiert darauf, ob man sich selbst als wertvolles, fähiges, menschliches Wesen sieht, das Respekt und Beachtung verdient. Ein ausreichendes Selbstwertgefühl ist wichtiger Bestandteil der mentalen Gesundheit. 

Selbstbewusste Menschen sind sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst. Sie akzeptieren diese Schwächen und verurteilen sich nicht ihretwegen und fühlen sich deshalb auch nicht schlecht.

Sie nehmen sich als wertvolles Wesen wahr, das Respekt und Beachtung verdient hat. 

 

So kannst du dein Selbstbewusstsein stärken

Da wir nun wissen, was selbstbewusste Menschen ausmacht und du schon mal ein Gefühl dafür bekommen hast, wie sich die selbstbewussteste Version von dir verhalten würde, ist es eigentlich ganz einfach, dein Selbstbewusstsein mit folgenden Tipps zu stärken.

Was sind deine Werte & Bedürfnisse?

Um dein Selbstbewusstsein zu stärken, lade ich dich dazu ein, dir über deine Werte und Bedürfnisse bewusst zu werden. Denn nur wenn du weißt, was du brauchst, um dich gut zu fühlen, kannst du dir ein authentisches Leben aufbauen, das ein Ausdruck von dir selbst ist.

Deine Werte sind dabei Eigenschaften und Überzeugungen von dir, die du als wichtig und wertvoll einschätzt und nach denen du dein Leben ausrichtest. Deine Werte sind wie dein innerer Kompass. Ein Wert von dir kann zum Beispiel Freiheit oder Flexibilität, aber auch Sicherheit sein. Schau einfach mal genau hin, was du brauchst, damit du dich gut fühlst. 

Um deine Werte herauszufinden, hilft es dir vielleicht, dir folgende Fragen zu stellen:

Was ist dir im Leben und im Umgang mit anderen Menschen wichtig?
Was macht dich wütend?
Was macht dich glücklich?
Was würdest du in der Welt gerne verändern, wenn du könntest?
Was ist dir bei einer Freundschaft oder einer Beziehung wichtig?
Welche Charaktereigenschaften magst du an dir und an anderen Personen?

Daneben ist es wichtig, ganz bewusst auf deine Bedürfnisse einzugehen. Höre in dich hinein und spüre, was dein Geist und dein Körper gerade brauchen und dann gib es ihm auch.

Stelle deine Bedürfnisse nicht immer hinten an, sondern mache es dir zur Priorität, dich gut um dich selbst zu kümmern. Es ist deine Aufgabe, deine Verantwortung. 

Je besser du deine Werte und Bedürfnisse kennst, desto leichter fällt es dir, Entscheidungen zu treffen. Du bist kein Fähnchen im Wind mehr, sondern du bist dir über dich selbst bewusst und weißt daher, was du brauchst, damit du glücklich bist.

And let me tell you: Selbstbewusste Entscheidungen zu treffen, ist mit das wichtigste im Leben, um glücklich zu sein. Denn das Leben ist eine Zusammenfassung unserer Entscheidungen. Je besser, kraftvoller und mutiger deine Entscheidungen, desto schöner, authentischer und vielseitiger wird sich dein Leben gestalten. 

Was sind deine Fähigkeiten?

Kennst du deine Werte & Bedürfnisse, ist es im zweiten Schritt wichtig, dir über deine Fähigkeiten und Stärken bewusst zu werden. Wir alle sind Meister darin, uns auf unsere (vermeintlichen) Schwächen zu konzentrieren.

Das hat allerdings einen entscheidenden Nachteil:

Worauf du deinen Fokus richtest, dahin fließt deine Energie und davon entsteht mehr in deinem Leben.

Wenn du also deine Aufmerksamkeit immer darauf richtest, was du nicht kannst, worin du noch nicht gut genug bist, wirst du ein Meister darin, deine Schwächen auszubauen. 

Richtest du deinen Fokus auf all das, worin du Talente besitzt, was du einfach gut kannst, wirst du deine Energie darauf richten, darin noch besser zu werden. 

Ich lade dich deshalb dazu ein, ehrlich hinzuschauen, worin deine Stärken liegen, was dir leicht fällt, wofür du immer wieder Komplimente bekommst. Beschäftige dich damit, richte deinen Fokus darauf. Auch wenn dir vielleicht auf den ersten Blick nichts einfällt (been there, done that!), bitte ich dich, genauer hinzusehen. Denn ich bin tief davon überzeugt, dass wir alle unser ganz eigenen Stärken-Koffer haben. 

Dazu möchte ich dir noch eine kleine Geschichte erzählen, die ich in meinem MBSR-Kurs gehört habe und mich innerlich tief berührt hat: 

Ein Mönche hatte die Aufgabe in seinem Kloster eine Mauer zu bauen.

Da er noch nie zuvor gemauert hatte, war diese Aufgabe nicht einfach. Aber er gab er sich die größte Mühe, alle 1000 Steine, die dafür nötig waren, gerade und gleichmäßig aufeinanderzusetzen und einzupassen.

Als die Mauer schließlich fertig war, trat er voller Stolz einen Schritt zurück, um sein Werk zu begutachten. Da sah er – das durfte doch nicht war sein – dass zwei Steine schief in der Mauer saßen. Ein grauenhafter Anblick!

Viele Monate später, als Besucher des Klosters im Garten umherwanderten, fiel der Blick eines Gastes auf das Mauerwerk. “Das ist aber eine schöne Mauer! “, bemerkte er.

“Mein Herr”, erwiderte der Mönche überrascht, “haben sie einen Sehfehler? Fallen ihnen denn nicht die beiden schiefen Mauersteine auf?”

Die nächsten Worte des Gastes veränderten die Einstellung des Mönches zu seiner Mauer, zu sich selbst und zu vielen anderen Aspekten des Lebens grundlegend.

“Ja“, sagte der Gast, ” ich sehe die beiden mangelhaften Backsteine, aber ich sehe auch 998 gut eingesetzte Steine.”

Der Mönche war überwältigt. Zum ersten Mal sah er, neben den beiden mangelhaft eingesetzten Mauersteinen, auch die vielen anderen Steine. Sie alle waren perfekt eingesetzt.
Bisher hatte er sich nur auf seine Fehler konzentriert und war allem anderen gegenüber blind gewesen.

(Buddhistische Geschichte)

Worauf möchtest du deinen Fokus richten?

Notiere dir deine Erfolge

Um dein Selbstbewusstsein zu stärken und dir über deine Fähigkeiten & Stärken bewusst zu werden, ist es sehr hilfreich, dir jeden Tag mindestens fünf kleine oder große Erfolge zu notieren. Schreibe alles auf, was sich für dich als Erfolg anfühlt.

Das dauert nicht lange und hat trotzdem eine starke und nachhaltige Wirkung auf dein Selbstbewusstsein. Ein Erfolg kann zum Beispiel schon sein, dass du dich angeregt mit der neuen Kollegin unterhalten hast, obwohl du eigentlich ein eher schüchterner Mensch bist. 

Da wir vor allem unsere kleinen Erfolge oft nicht wahrnehmen, ist Erfolgstagebuch so wichtig. Es führt uns vor Augen, welche Erfolge wir jeden Tag erleben. Wenn wir unsere Erfolge bewusst wahrnehmen, stärken wir unser Selbstvertrauen.

Was diese Übung für Auswirkungen haben kann, beschreibt Dominik Spenst in dieser interessanten Podcastfolge:

Was ist deine Vision?

Kennst du deine Werte, Bedürfnisse und deine Fähigkeiten, ist die Vision für dein Leben sozusagen die Krönung. Eine klare Vision für dein Leben verleiht deinem Selbstbewusstsein Flügel. Welchem Sinn möchtest du deinem Leben geben? Wofür bist du hier? Was ist dein Geschenk an die Welt? Wo kannst du helfen?

Begegnest du auf deinem Weg Herausforderungen, hilft dir deine Vision dabei, Klarheit über dein Ziel zu haben und den Glauben daran nicht zu verlieren.

All die inneren Zweifel werden auf einmal etwas leiser, wenn du etwas hast, was dein Herz schneller schlagen lässt.

Höre nicht auf die innere Stimme, die dir einflüstern möchte, dass das sowas nicht klappen wird, sondern fokussiere sich auf das gute Gefühl, was dir deine Vision gibt.

Male dir deshalb deine Vision in den schönsten Farben aus. Stelle dir jeden Morgen und jeden Abend vor, wie sich dein absolutes Traumleben anfühlt und wie es aussieht. Wo lebst du? Mit wem bist du zusammen? Wie gesund bist du? Wie verdienst du dein Geld? Wie sieht deine Wohnung oder dein Haus aus? Wie verbringst du deinen Tag?

Erlaube dir, groß zu träumen und deine Zweifel und den inneren Kritiker für einen Moment auszuschalten. Lass dich von deiner Vision tragen. 

Möchtest du in das Thema Manifestieren tiefer einsteigen, lies gerne diesen Artikel von mir.

Diese Podcast-Folge von Laura Malina Seiler kann ich dir dazu auch sehr empfehlen:

Verlasse deine Komfortzone

Der ultimative Tipp, um deinem Selbstbewusstsein einen ordentlichen Boost zu geben, ist es, über dich selbst hinauszuwachsen. Das gelingt dir, indem du immer und immer wieder deine Komfortzone verlässt.

Geh dorthin, wo es unbequem und unsicher ist.

Halte dich nicht zu lange auf der Komfortzonen-Couch auf. Nutze diese nur, um dich wieder aufzuladen. Denn natürlich sollst du auch hier auf dich aufpassen, dass es dir gut geht. 

Selbstvertrauen entsteht, indem du mutig bist und etwas wagst. Dadurch fasst du Vertrauen in dich selbst. 

Du wirst dich niemals bereit fühlen für etwas, was sich außerhalb deiner Komfortzone befindet. Der Trick ist, es einfach trotzdem zu machen. Vergiss den Perfektionismus! Done is better than perfect.

 Verliere die Angst davor, Fehler zu machen. Ohne Fehler, kein Wachstum! 

Angst zu haben, ist ganz normal. Es sollte niemals das Ziel von dir sein, keine Angst mehr zu haben. Deine Angst beschützt dich. Nimm die Angst deshalb mit, packe sie in deinen Koffer und lasse sie da sein. Sie ist ein Teil von dir.

Lasse dich von ihr aber nicht von Sachen, die du tun und umsetzen willst, abhalten. In deinem Koffer solltest du nämlich auch einen anderen Freund dabei haben, nämlich den Mut. 

Um deine Komfortzone zu verlassen, musst du übrigens nicht gleich alleine eine Weltreise machen. Das kannst du natürlich gerne tun, aber oft kosten einen auch die vermeintlich kleinen Dinge, wie eine fremde Person ansprechen, schon ordentlich Überwindung. Das Gefühl, sich etwas (zu)getraut zu haben, stärkt das Selbstbewusstsein ungemein. Und hey, dadurch hast du gleich einen Erfolg, den du dir notieren kannst. 🙂

Wie du siehst, gibt es verschiedene Wege, um dein Selbstbewusstsein zu stärken. Der Schlüssel zu einem erfüllten, glücklichen Leben liegt für mich darin verborgen, sich über sich selbst bewusst zu sein. Erkenne deinen wahren Wert und dein Leben wird sich ändern – vertraue mir! 🙂

Ich finde daher die Szene bei König der Löwen so wahnsinnig inspirierend, als Simba erkennt und sich erinnert, wer er eigentlich ist. 

Remember who you are! 🙂

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Entscheidungen zu treffen, fällt vielen ziemlich schwer. Manchmal ist es schon total schwer, zu entscheiden, was man zu Abendessen möchte. Von den schwierigen Entscheidungen (Welches Studium ist das richtige? Soll ich diesen oder jenen Job annehmen? In welcher Stadt möchte ich leben?) ganz abgesehen. 

Diese Art von Entscheidungen erfordern mehr Bedenkzeit. Wie aber lassen sich so schwierige Entscheidungen treffen? Rational oder intuitiv? Denn mit jeder Entscheidung für etwas schließen wir alle Alternativen aus. Wenn du in Stadt X ziehst, kannst du nicht gleichzeitig in Stadt y bleiben – ohne die ganze Zeit durch die Gegend gondeln zu müssen.

Zu wissen, dass man in bestimmten Situationen nicht beides haben kann, sondern sich entscheiden muss, kann einen ziemlich blockieren und darin enden, dass man gar keine Entscheidung trifft. Dabei ist es eigentlich ein Privileg und ein Zeichen von Freiheit, mehrere Optionen zur Auswahl zu haben.

Das ist aber das schlimmste, was du machen kannst: Denn dann trifft das Leben die Entscheidungen für dich.

Unser Leben ist ein Spiegel unserer Entscheidungen. Mit Entscheidungen formen wir unseren Lebensweg und unser Schicksal.

Umso kraftvoller deine Entscheidungen sind, desto eher kann sich das Leben in die Richtung entwickeln, in der du es gerne haben möchtest. Dort, wo du gerade stehst, ist das Resultat aus deinen vergangenen Entscheidungen – oder die, du nicht getroffen hast.

Ich gebe dir heute 5 Tipps an die Hand, wie es dir leichter fallen wird, mutige und kraftvolle Entscheidungen zu treffen.

Hör auf, in richtig und falsch zu denken

Den ersten Tipp, den ich dir geben kann, ist: Hör auf zu denken, dass es eine richtige und eine falsche Entscheidung gibt. Dies würde voraussetzen, dass es so etwas wie einen „Masterplan“ für dein Leben gibt, von dem du mit einer “falschen” Entscheidung abweichst. Sowas gibt es aber – meiner Meinung nach – nicht.

Woran ließe sich denn auch bemessen, ob eine Entscheidung richtig oder falsch ist? Wir wissen ja gar nicht, wie unser Leben aussähe, wenn wir uns anders entschieden hätten.  Deshalb sind alle Entscheidungen, die wir treffen, genau richtig.

Entscheidungen können zwar entweder das gewünschte Ergebnis haben oder nicht. Was du aber auf jeden Fall immer mitnimmst, sind Erfahrungen. Und das ist es, worauf es kommt. Durch Erfahrungen kannst du wachsen, dich weiterentwickeln, ein mitfühlenderer, liebevollerer Mensch werden. Durch die Erfahrungen, die du im Laufe deines Lebens machst, wirst du zu dem Menschen, der du heute bist. 

Noch ein Wort zu schlechten bzw. negativen Erfahrungen: Manchmal denken wir, dass wir uns „falsch” entschieden haben, weil dir aufgrund unserer Entscheidung verletzt, verlassen etc. wurden. Trotzdem war die Entscheidung meiner Meinung nach richtig. Das heißt nicht, dass die negative Erfahrung richtig war.

Sondern nur, dass wir vielleicht gerade diese schlechte Erfahrung gebraucht haben, um etwas Bestimmtes zu lernen und wachsen zu können. Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, habe ich das meiste aus den schmerzhaften Zeiten gelernt.

Kenne deine Werte, Bedürfnisse und Ziele

Um schneller Entscheidungen treffen zu können, ist es essentiell, dich selbst gut zu kennen. Was ist dir wichtig? Was brauchst du, um glücklich zu sein? Was sind deine beruflichen und persönlichen Ziele? Wo siehst du dich in 3, 5 oder 10 Jahren? 

Nur wenn du deine Antworten auf diese Fragen kennst, bist du auch in der Lage, schnell zu wissen, was du willst bzw. was die „richtige“ Entscheidung für dich ist.

Viel zu oft lassen wir uns von äußeren Faktoren beeinflussen und entscheiden für uns etwas, entweder um jemanden anders glücklich zu machen oder weil wir fremde Erwartungen erfüllen möchten.

Ein Beispiel:

Eigentlich hast du gar keine Lust, ins Kino zu gehen, sondern würdest lieber einen Me-Time-Abend zuhause verbringen. Weil deine Freunde aber unbedingt gehen wollen, willst du kein Spielverderber sein und kommst trotzdem mit.

Natürlich spricht nichts dagegen, etwas für jemanden zu tun. Wenn du dadurch aber nicht mehr glücklich bist oder deine Bedürfnisse zu oft hintenanstellen musst, ist die Grenze erreicht und du solltest wieder mehr auf deine eigenen Bedürfnisse achten.

Das hat auch gar nichts mit Egoismus zu tun. Denn nur wenn es dir gut geht und du erfüllt bist, kannst du auch wirklich für andere da sein.

Wenn wir nicht wissen, was uns glücklich macht, versuchen wir auch oft, das Verhalten von dem Anschein nach glücklichen Menschen zu “kopieren”. Wenn wir in den Sozialen Medien jemanden sehen, der z.B. eine Weltreise macht und dabei total glücklich wirkt, dann ist es ziemlich leicht zu denken: Wenn ich das mache, dann bin ich bestimmt auch glücklich.

Dabei funktioniert ja jeder Mensch anders: Vielleicht tut es dir gar nicht gut, so lange und so weit von deiner Familie entfernt zu sein, und vielleicht brauchst du eine feste Base, um glücklich zu sein.

Du musst wissen, was dich glücklich macht bzw. was du brauchst, um glücklich zu sein. 

Um gute Entscheidungen treffen zu können, ist es daneben auch wichtig, deine Ziele zu kennen. Wenn du deine Ziele kennst, wird es dir leichter fallen, kraftvolle Entscheidungen zu treffen.

Schaue bei einer wichtigen Entscheidung zuerst auf dich selbst und überlege, wann du deine Bedürfnisse und Werte am besten in Einklang bringen kannst.

Do what’s right, not what’s easy 

Manchmal entscheiden wir uns für etwas, weil es uns auf den ersten Blick einfacher erscheint. Das beste Beispiel: am Abend lieber Netflix schauen oder doch noch eine Runde Sport einlegen? In der Mittagspause lieber schnell zum Bäcker laufen oder sich am Wochenende die Zeit nehmen und sich ein leckeres und gesundes Gericht vorkochen? 

Manchmal wir uns auch für etwas, das uns vermeintliche Sicherheit verspricht, wodurch wir in der Komfortzone bleiben können. Das muss aber nicht automatisch immer die “richtige” Wahl sein. Richtig im Sinne von: Es ist nicht die richtige Entscheidung, um zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. 

Mit „Do what’s right, not what’s easy“ ist gemeint, sich immer für die Wahl zu entscheiden, die einem das größtmögliche Wachstum verspricht.

Wenn du diese innere Stimme in dir hast, die dir z.B. sagt, dass du einen Podcast aufnehmen sollst – dann go for it! Wird das immer einfach sein? Nein, gewiss nicht. Du müsstest dich erstmal darin einarbeiten, wie man überhaupt einen Podcast aufnehmen kann, dann müsstest du dir ein Thema für deine Folge überlegen, die Podcastfolge schneiden und und und. Es würde eine Menge Arbeit auf dich zu kommen. 

Aber du würdest dadurch wachsen, vielleicht sogar über dich hinauswachsen. 🙂 Du würdest dich selbst besser kennenlernen, indem du deine eigene Komfortzone verlässt. Dadurch wirst du selbstbewusster und kannst viel besser mit späteren Herausforderungen umgehen.

Überlege also bei einer Entscheidung immer, was gerade „das Richtige“ für dich und dein persönliches Wachstum ist. 

Passend hierzu kann ich dir auch diese Podcastfolge von Laura Seiler empfehlen: 

Schreib dir deine Ängste auf 

Ich verrate dir jetzt ein Geheimnis: Meistens wissen wir sofort, wofür wir uns entscheiden möchten. Deshalb bringt es häufig nichts, sich zu überlegen, wie wir uns denn nun entscheiden sollen. Die Wahrheit ist schon in uns.

Allerdings haben wir meistens zu viel Angst vor den Konsequenzen, welche die Entscheidung vielleicht mit sich bringen würde.

Wenn wir eigentlich unseren Job kündigen möchten, um uns selbstständig zu machen, dann tauchen Ängste bzgl. unserer Zukunft auf. Werden wir immer noch genügend Geld verdienen? Lassen wir unseren Arbeitgeber damit nicht im Stich? Was werden wohl meine Eltern/meine Freunde/meine Kollegen dazu sagen? Was ist, wenn ich scheitere? 

Meistens – ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage immer – gibt es eine Lösung bzw. eine Strategie, um uns die Angst ein wenig zu nehmen. Solange wir uns allerdings nicht mal bewusst darüber sind, dass wir Angst vor den Konsequenzen einer Entscheidung haben, können wir natürlich auch nichts dagegen tun. 

Es geht hier auch gar nicht darum, gar keine Angst mehr zu haben. Die Angst ist nicht unser Feind, sie möchte uns lediglich vor bestimmten Situationen, die nicht gut für uns sind, schützen. Sie ist damit unser Freund, auf den wir insofern hören sollten, als dass wir uns mit unseren Ängsten auseinandersetzen sollten.

Hast du z.B. Angst, zu wenig Geld in der Selbstständigkeit zu verdienen, wäre es beispielsweise eine Möglichkeit, erstmal deine Stunden in deiner Festanstellung zu reduzieren und dich nebenher selbstständig zu machen. 

Bei einer wichtigen Entscheidung solltest du also deine Ängste aufschreiben und dir eine Lösung überlegen. 

Wirf eine Münze

Noch ein ganz simpler Tipp zum Schluss: Da wir meistens eigentlich schon wissen, was wir möchten, hilft es, das Unterbewusstsein um Hilfe zu bitten. Dazu nimmst du eine Münze und entscheidet, was bei Kopf und Zahl passiert. Also z.B. bei Zahl: Ja, ich treffe diese Entscheidung, bei Kopf: Nein, ich lasse alles so, wie es ist. 

Dann wirfst du die Münze. Bevor du aber schaust, was oben liegt, schließt du für einen Moment deine Augen und fragst dich, was du dir wünschst, dass oben liegen soll. Kopf oder Zahl?

Wichtig ist, dass du nicht darüber nachdenkst, sondern die Antwort aus deinem Inneren aufsteigen lässt. Meistens wissen wir aber eigentlich schon, was wir wollen, wenn wir die Münze werfen.

Vor dieser Übung ist es hilfreich, wenn du zuerst deine Ängste aufschreibst. 

Wenn du also diese innere Stimme in dir hast, die sagt „Tu es!!“, dann höre auf sie. 

Dominik Spenst, Autor der 6-Minuten-Tagebücher, hat zum Thema Entscheidungen treffen auch eine super Podcastfolge aufgenommen:

Fazit: Stehe zu deiner Entscheidung

Wenn du dich einmal entschieden hast, dann bleibe dabei, auch wenn dein Umfeld daran Kritik übt. Denn nur du weißt, was für dich am besten und richtig ist. Sollte sich herausstellen, dass die Entscheidung nicht das gewünschte Ergebnis mit sich zieht, kannst du dich natürlich immer noch umentscheiden.

Umstände können sich ändern und du bist niemanden Rechenschaft schuldig. Bereue deine Entscheidung aber nicht – denn die Erfahrung, die du durch sie gemacht hast, war vielleicht genau das, was du gerade gebraucht hast. 

 

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Werbung, selbst gekauft

Heute stelle ich euch das Buch „Du musst nicht von allen gemocht werden. Vom Mut, sich nicht zu verbiegen“ von Ichiro Kishimi und Fumitake Koga vor. Warum du das Buch unbedingt lesen solltest, erfährst du hier. 🙂 

Du solltest das Buch unbedingt lesen, wenn…

…Du wissen möchtest, wie du glücklich sein kannst.

…Du erfahren möchtest, was Glück überhaupt ist.

Du dir wünscht, dass dein Leben nicht mehr so furchtbar kompliziert sein soll.

“Du musst nicht von allen gemocht werden”

Titel: Du musst nicht von allen gemocht werden. Vom Mut, sich nicht zu verbiegen. 

Autoren: Ichiro Kishimi und Fumitake Koga

Seitenzahl: 295

Klappentext: 

Ein zutiefst unglücklicher junger Mann trifft auf einen Philosophen, der ihm erklärt, wie jeder von uns in der Lage ist, sein eigenes Leben zu bestimmen, und wie sich jeder von den Fesseln vergangener Erfahrungen, Zweifeln und Erwartungen anderer lösen kann.

Es sind die Erkenntnisse von Alfred Adler – dem großen Vorreiter der Achtsamkeitsbewegung -, die diesem bewegenden Dialog zugrunde liegen, die zutiefst befreiend sind und uns allen ermöglichen, endlich die Begrenzungen zu ignorieren, die unserer Mitmenschen und wir selbst uns auferlegen.

„Du musst nicht von allen gemocht werden“ ist ein ebenso zugänglicher wie tiefgründiger und definitiv außergewöhnlicher Lebenshilfe-Ratgeber – Millionen haben ihn bereits gelesen und profitieren von seiner Weisheit. 

Über die Autoren:
Ichiro Kishimi wurde 1956 in Kyoto geboren, wo er heute noch lebt. Schon in der Highschool hatte er den Wunsch, Philosoph zu werden. Seit er sich 1989 auf die klassische westliche Philosophie mit dem Schwerpunkt der Platonischen Lehren spezialisierte, erforscht er die Psychologie Anders, schreibt darüber und hält Vorträge.

Außerdem arbeitet er als anerkannter Berater der Japanese Society of Adlerian Psychology mit Jugendlichen in psychiatrischen Kliniken. Er übersetzte ausgewählte Adlers ins Japanische und ist Autor einer Einführung in die Psychologie Adlers sowie zahlreicher anderer Bücher.

Fumitake Koga, mehrfach preisgekrönter Autor, wurde 1973 geboren. Er veröffentlichte zahlreiche Bestseller im Bereich berufsbezogener und allgemeiner Sachliteratur. Mit Ende zwanzig begegnete er der Psychologie Adlers und fühlte sich von ihren Vorstellungen, die den herkömmlichen Weisheiten entgegenstanden, sehr angezogen.

So besuchte er häufig Ichiro Kishimi in Kyoto, lernte bei ihm immer mehr über das Wesen der Adler’schen Psychologie und machte sich dabei Notizen für das klassische Dialogformat der griechischen Philosophie, das in diesem Buch verwendet wird.

 

Wieso du „Du musst nicht von allen gemocht werden“ unbedingt lesen solltest

In dem Buch geht es um das Gespräch eines Philosophen, der verkündet hat, dass die Welt einfach sei und das Glück für jeden erreichbar sei, und einen jungen Mann, der mit seinem Leben unzufrieden ist. Für den jungen Mann ist die Welt vor dem Gespräch eine undurchschaubare Ansammlung von Widersprüchen und jede Vorstellung von Glück ist in seinen Augen völlig absurd. 

Das Buch ist in fünf Abende gegliedert. An jedem Abend besprechen der Philosoph und der unglückliche junge Mann ein anderes Thema:

Der erste Abend: Das Trauma leugnen

Der zweite Abend: Alle Probleme sind zwischenmenschliche Beziehungsprobleme

Der dritte Abend: Die Aufgaben der anderen abweisen

Der vierte Abend: Wo der Mittelpunkt der Welt ist

Der fünfte Abend: Bewusst im Hier und Jetzt leben

Der Philosoph stellt dabei immer wieder Thesen auf, die den jungen Mann schockieren, wütend machen und verblüffen. Am Anfang des Gesprächs möchte der junge Mann dem Philosophen zeigen, dass er falsch liegt. Es entsteht eine interessante Diskussion, in deren Verlauf sich der junge Mann und der Philosoph sogar anfreunden. 

Am besten gefallen hat mir das Kapitel über die Aufgabentrennung (dritter Abend). Sooft mischen wir uns – bewusst oder unbewusst – in die Aufgaben der anderen ein. Und auch wenn wir es meistens nur gut meinen, verschlimmern wir dadurch nur die Situation. Denn meistens unterstützen wir den anderen dann nur in seinen Schwächen, wie ihr auch in dem Buch von Karin Kuschik nachlesen könnt.

Dabei geht es nicht darum, den anderen „fallen zu lassen“ oder ihn alleine zu lassen mit den Problemen. Der Satz „Man kann das Pferd zur Tränke führen, aber saufen muss es selbst“ verdeutlicht die Herangehensweise der Adler’schen Psychologie ziemlich gut: Man kann dem anderen helfen und ihm Unterstützung anbieten, trotzdem sollte man klar zwischen den eigenen Aufgaben und denen der anderen Person unterscheiden und sich eben nicht einmischen. 

Insgesamt handelt es sich um ein ziemlich spannendes Buch, das dir einige interessante Ansichten bescheren wird. Ich habe mir nicht nur einmal gedacht: „Wow, das ist so logisch, so habe ich das noch gar nie betrachtet!“

Da das Buch in Dialogform geschrieben ist, liest es sich auch sehr angenehm und kurzweilig. Man kann sich dabei gut in den jungen Mann hineinversetzen, der immer wieder versucht, die Aussagen des Philosophen (bzw. von Adler) zu widerlegen. 

Mich hat das Buch dazu inspiriert, mich intensiver mit den Lehren von Alfred Adler zu beschäftigen. 

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Verantwortung übernehmen für ein erfülltes Leben https://www.coffeeandamore.de/verantwortung-uebernehmen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=verantwortung-uebernehmen https://www.coffeeandamore.de/verantwortung-uebernehmen/#respond Thu, 05 Jan 2023 14:25:12 +0000 https://www.coffeeandamore.de/?p=1388 Der Beitrag Verantwortung übernehmen für ein erfülltes Leben erschien zuerst auf coffeeandamore.

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Der Schlüssel zu einem erfüllten & glücklichen Leben liegt darin, zu 100 Prozent Verantwortung für dein Leben zu übernehmen. Was heißt es aber zu 100 Prozent Verantwortung zu übernehmen? Für mich bedeutet ist, für das eigene Handeln, für die Gefühle, die Worte, die Gedanken und die Entscheidungen Verantwortung zu übernehmen. Wir stehen für die möglichen Konsequenzen unseres Handelns ein und zeigen nicht auf andere Menschen, wenn etwas nicht so läuft, wie wir uns das vorstellen. Denn: Wer anderen die Schuld an etwas gibt, verleiht diesen Menschen die Macht über sein Leben.

Selbstverantwortung ist damit ein wesentlicher Schlüssel und Schritt zu mehr Glück und Erfolg.

Mehr Selbstverantwortung zu übernehmen, bedeutet:

Sich für die eigenen Gefühle, Gedanken, Worte und Handlungen verantwortlich zu fühlen.
Verantwortung übernehmen für die eigene Ernährung und Gesundheit.
Darauf zu achten, dass es einem emotional, mental und körperlich gut geht.
Zu erkennen, was Sie für sich selbst wollen und sich dafür einsetzen.
Eigene Ziele für sein Leben formulieren und dafür loszugehen.
Bewusste Entscheidungen treffen, um das Schiff des Lebens zu lenken.

Um ein selbstbestimmtes und bewusstes Leben zu führen, ist es von großer Bedeutung, sich selbst für den Verlauf des Lebens verantwortlich zu fühlen.

Warum es uns schwerfällt, Verantwortung zu übernehmen

Vielen Menschen fällt Selbstverantwortung enorm schwer. Denn natürlich ist es viel leichter, sich Ausreden zurechtzulegen, wieso man gerade keinen Sport machen kann, warum die Weltreise, die eigentlich ein lang gehegter Traum ist, viel zu gefährlich ist, und warum man sowieso keine Chance auf den Traumjob hat.

Typische Aussagen sind zum Beispiel: „Ich kann nichts dafür.“, „Ich hatte keine Wahl“ oder „Das hat mir keiner gesagt.“ Die Gefahr solcher Ausreden: Wir versinken dabei nicht nur in Selbstmitleid, sondern fühlen uns fremdbestimmt und gehen für unsere Ziele nicht mehr los.

Do what’s right, not what’s easy

Wer es sich in dieser Opferrolle gemütlich macht, beschränkt zudem seinen Handlungsspielraum. Denn die Wahrheit ist: Wir haben immer die Wahl, wie wir auf einen äußeren Umstand reagieren. Wir können vielleicht nicht immer die Umstände im Außen beeinflussen, aber wie wir darauf reagieren – das liegt zu 100 Prozent in unserer Hand.

Das Grundprinzip der Selbstverantwortung lautet: Love it, leave it or change it – Liebe es, lass es oder verändere es! Wer sich an dieses Prinzip hält und sich nicht kleiner macht, als er eigentlich ist, der hat die Freiheit, das Leben wirklich so zu gestalten, wie er es möchte.

Ich sage damit nicht, dass es immer leicht, bequem und einfach ist, Verantwortung zu übernehmen – ganz im Gegenteil. Wenn man einmal erkennt, wie viel Einfluss wir eigentlich auf unser Leben haben, wird diese Macht benutzen, um sich das Leben aufzubauen, das dem eigenen, authentischen Weg entspricht.

Ist das immer easy und bequem? Hell, no. Es ist manchmal sogar richtig anstrengend. Aber es lohnt sich, weil wir uns dann dem Leben nicht mehr ausgeliefert fühlen und nicht mehr sooft Dinge geschehen, die wir eigentlich gar nicht wollen.

Zu 100 Prozent Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, setzt zudem viel Selbstreflexion sowie Arbeit an der eigenen Persönlichkeitsentwicklung voraus. Aber die Anstrengungen werden sich auszahlen: Wenn du am Ende deines Lebens zurückblickst, wirst du sagen können:

„Ich war meines Glückes Schmied – und niemand anderes!“

Nichts fühlt sich meiner Meinung nach schlimmer an, als das Gefühl, den Dingen um einen herum völlig ausgeliefert zu sein. Selbstverantwortung zu übernehmen, heißt, die wichtigsten Entscheidungen in unserem Leben nicht anderen zu überlassen, sondern das Leben selbst zu lenken. Ja, (schlimme) Dinge passieren – aber wir haben es in der Hand, wie wir sie bewerten und darauf reagieren.

Mehr Selbstverantwortung mit dem richtigen Mindset

Wie schafft man es nun, in die Selbstverantwortung zu kommen und sich nicht länger fremdbestimmt zu fühlen? Entscheidend ist das richtige Mindset, also die innere Einstellung, mit der wir durchs Leben geben. Der erste und wichtigste Schritt, um Selbstverantwortung zu lernen, ist also eine andere Einstellung.

Mit den folgenden Tipps kannst du lernen, mehr Selbstverantwortung zu übernehmen:

Raus aus der Opferrolle

Das allerwichtigste ist: Höre auf, dich ständig als Opfer der Umstände zu sehen. Das mag auf den ersten Blick sehr hart klingen. Ich selbst habe mich jahrelange als Opfer meiner Umstände gesehen. Ich fühlte mich vom Leben betrogen und hintergangen.

In deinem Leben mag es eine ähnliche Erfahrung gegeben haben. Nun kann man sich in die Opferrolle begeben und sich bemitleiden – oder man übernimmt Verantwortung und versteht, dass niemand außer einem selbst dafür verantwortlich ist, dass man glücklich, zufrieden und erfolgreich ist.

Damit verbunden ist auch die Einsicht, dass das Leben immer für uns ist – und nie gegen uns. Selbst wenn also etwas nicht klappt, sollten wir uns also darüber nicht aufregen. 

Verlassen zu werden, einen Job oder die Wohnung nicht zu bekommen, mag sich zunächst ziemlich blöd anfühlen. Trotzdem können wir immer entscheiden, wie wir auf einen solchen – auf den ersten Blick negativen – Umstand reagieren.

Triff eigene Entscheidungen

Wenn man zu 100 Prozent Verantwortung für das eigene Leben übernehmen möchte, ist es absolut essentiell, eigene Entscheidungen zu treffen. Dabei sollte man sich nicht von anderen reinreden lassen, sich nicht danach richten, was das Umfeld von der Entscheidung halten könnte und man sollte auch nicht versuchen, die Erwartungen anderer zu erfüllen. I know, das ist manchmal ziemlich schwer!

Natürlich ist nichts falsch daran, sich Rat bei einer Entscheidung einzuholen. Trotzdem ist es wichtig, dass du die Entscheidung selbst triffst und dass sie sich richtig für dich anfühlt. Das bedeutet zugleich auch, Grenzen zu setzen und Nein zu bestimmten Dingen (oder Personen) sagen zu können.

Verantwortung bedeutet auch, die mit einer Entscheidung verbundenen Konsequenzen zu akzeptieren.

Deine Entscheidungen bestimmen maßgeblich über den Verlauf deines Lebens, weshalb es eben so, so, so wichtig ist, gute Entscheidungen zu treffen. Zu 100 Prozent Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, bedeutet deshalb, Entscheidungen ganz bewusst zu treffen.

Vergeben, Vergeben, Vergeben

Dieser Punkt hat ganz viel mit der Opferhaltung zu tun (oder auch nicht zu tun). Um nämlich aus der Opferrolle endgültig auszusteigen, solltest du aufhören, an einem Ereignis, das manchmal sogar Jahre zurückliegt festzuhalten und sich darüber aufzuregen.

Zum einen kannst du eh nichts mehr daran ändern, der Moment ist vorbei. Zum anderen verletzt du dich damit jeden Tag erneut (let me tell you, es ist verdammt anstrengend, Vorwürfe mit sich herum zu schleppen :D). Du nimmst dir dadurch auch die Möglichkeit, deine Zukunft aktiv zu gestalten.

Wir alle haben unser „Säckchen“ zu tragen, wir alle wurden verletzt, enttäuscht, verlassen. Wir alle haben aber auch die Macht, unsere Geschichte umzuschreiben und aus unseren größten Tiefpunkten die größten und schönsten Erkenntnisse zu ziehen. Denn: Das Leben ist immer für dich, nie gegen dich.

“Deine Zukunft ist nicht die automatische Verlängerung deiner Vergangenheit. Du kannst jetzt neu wählen und in deiner Verletzung die Möglichkeit für Heilung erkennen.” – Laura Seiler 

Um zu vergeben, musst du im ersten Schritt dem zustimmen, was war. Denn solange du im Widerstand bist, lässt du nicht los, sondern hältst weiter an deiner Vergangenheit fest. Dieses Festhalten an deinen Vorwürfen schwächt dich und du hast keinen Raum, Neues entstehen zu lassen.

Nur wer loslässt, kann Neues erschaffen.

Blicke einmal auf dein Leben zurück und überlege, wie sehr du in deinen schlimmsten Momenten über dich hinausgewachsen bist. Du hast diese Momente überlebt, du bist noch da. Und du hast etwas daraus gelernt. Du wärst heute ohne diese Erfahrung nicht die Person, die du heute bist.

Du bist kein Opfer der äußeren Umstände, sondern kannst heute, hier und jetzt entscheiden, dass du zu 100 Prozent Verantwortung für alles übernimmst, was du bisher erlebt hast.

Das bedeutet keinesfalls, dass alles, was geschehen ist, richtig und gut finden zu müssen. Das war es bestimmt nicht. Verantwortung für deine Erfahrungen zu übernehmen und zu vergeben, bedeutet vielmehr, nicht länger dagegen anzukämpfen und sich selbst oder andere Menschen zu verurteilen.

Angst verurteilt, Liebe vergibt.

Übernimm Verantwortung für deine Gefühle, Gedanken und Handlungen

Zu guter Letzt solltest du auch Verantwortung für deine Gefühle, Gedanken und dein Verhalten übernehmen. Sooft passiert es – oft auch total unbewusst – dass wir andere Menschen dafür verantwortlich machen, wie wir uns fühlen.

Du hast dich beispielsweise mit deiner Mutter oder deinem Partner gestritten und dann denkst du dir: „Er/Sie hat mich so aufgeregt, ich bin wegen ihr/ihm so wütend.“ (Been there, done that!)

Dabei kannst du selbst deine Gefühle steuern. Ist natürlich einfacher gesagt als getan. Wenn mich meine Gefühle übermannen, dann versuche ich ein paar Mal ganz bewusst ein- und auszuatmen und mich daran zu erinnern, dass ich bestimme, wie ich mich fühlen möchte.

Dasselbe gilt für deine Gedanken. Du kannst selbst entscheiden, was du denkst, sei es über dich selbst, über deine Träume oder über äußere Umstände. Du kannst wählen, wie und was du denken möchtest. 

Dass du für deine Handlungen Verantwortungen übernehmen solltest, ist eigentlich klar. Allzu oft reagieren wir allerdings aus dem Affekt, d.h. aus einer Emotion heraus.

Zwischen Gedanken und Gefühlen besteht eine Wechselwirkungen, sie bedingen sich gegenseitig: Wenn du etwas Positives denkst, fühlst du schöne Gefühle. Andersherum ist es natürlich genauso. Deshalb ist es so wichtig, nicht nur Verantwortung für unsere Handlungen zu übernehmen, sondern im Vorfeld bereits für unsere Gefühle und Gedanken. 

Seit ich erkannt und verinnerlicht habe, dass nur ich – und niemand sonst – dafür verantwortlich bin, wie es mir geht, wie mein Leben aussieht, ob ich gesund oder krank bin, wo ich lebe usw., geht es mir so viel besser.

Mein Leben hat sich wirklich um 180 Grad seitdem verändert, weil ich ganz bewusste Entscheidungen getroffen habe, die mein Leben dorthin gelenkt haben, wo ich es haben möchte. Natürlich passieren immer noch ärgerliche, traurige oder schlimme Dinge, die ich nicht beeinflussen kann. Trotzdem kann ich entscheiden, wie wir darauf reagieren.

Setz dich ans Steuer und lenke dein Leben dorthin, wo du es haben möchtest. 🙂

Photo by Brooke Cagle on Unsplash

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5 Tipps, um glücklich zu sein https://www.coffeeandamore.de/tipps-gluecklich-sein/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=tipps-gluecklich-sein https://www.coffeeandamore.de/tipps-gluecklich-sein/#respond Wed, 21 Dec 2022 12:43:32 +0000 https://www.coffeeandamore.de/?p=1348 Der Beitrag 5 Tipps, um glücklich zu sein erschien zuerst auf coffeeandamore.

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Als meine Persönlichkeitsentwicklungsreise begann, stellte ich mir oft die Frage: Wie werde ich wieder glücklich? Damals fühlte ich mich vom Leben hintergangen, hatte das Gefühl, nie Glück zu haben und dass nichts so war, wie ich mir das vorstellte.

Ich wünschte mir, jeden Tag glücklich aufzuwachen und mein Traumleben zu führen. Ich suchte nach einer Technik, die mich wieder glücklich macht.

Heute wache ich tatsächlich (fast) jeden Tag glücklich auf. Wie ich das geschafft habe, aus diesem Loch wieder herauszukommen und wieder glücklich zu sein, erfahrt ihr in diesem Artikel.

 

Du solltest diesen Artikel unbedingt lesen, wenn du…

…oft unglücklich bist und diesen Zustand unterbrechen möchtest.

…wissen möchtest, was es überhaupt bedeutet, glücklich zu sein.

…Tipps benötigst, die du ganz easy im Alltag anwenden kannst.

Wann ist man glücklich?

Der Zustand von innerem Glück und Zufriedenheit ist sehr persönlich und subjektiv. Denn Glück ist subjektive Lebensfreude. Der Soziologe Ruut Veenhoven von der Erasmus-Universität Rotterdam, der als als Koryphäe auf dem Gebiet der Glücksforschung gilt, sagte einmal:

Glück ist das Maß, mit dem ein Mensch mit seinem Leben insgesamt zufrieden ist.“

Ob wir mit unserem Leben zufrieden sind oder nicht: Das haben wir zu einem sehr großen Teil selbst in der Hand. Ich liebe dabei das Motto von Laura Malina Seiler:

Love it, Leave it or Change it!

Also, liebe es, lass es oder verändere es! Es kommt darauf an, wie wir die äußeren Umstände beurteilen und wie wir darauf reagieren. Unsere innere Haltung bestimmt, ob wir nachhaltig glücklich sind und das Leben führen, das wir uns wünschen.

Es steht außer frage, dass das Leben manchmal furchtbar grausam und ungerecht sein kann. Wenn man sich die Welt gerade anschaut, findet man prinzipiell wenige Gründe, um glücklich zu sein. Allerdings bedeutet, glücklich zu sein, für mich nicht, dass man 24/7 als Einhorn in einer kunterbunten Glitzer-Welt herumtollt.

Glücklich zu sein hat für mich viel mit Resilienz und mit dem Vertrauen in sich selbst zu tun. Das man weiß: Egal, was kommt, es wird mir gut gehen, weil ich dafür sorge.

 Für mich bedeutet es, dass man einen inneren Zustand der Zufriedenheit, der Erfülltheit erreicht, egal, was das Leben einem vor die Füße wirft.

Beim Glücklichsein geht es weniger um die äußeren Umstände als um die innere Einstellung, die Perspektive auf das Leben. Glücklich zu sein ist für mich eine Entscheidung, die man jeden Tag treffen kann – egal, wie das Leben gerade aussieht.

Wie werde ich glücklich?

Ich teile mit Dir nun meine fünf wertvollsten Tipps, wie ich es geschafft habe, jeden Tag glücklich zu sein.

1. Sei dankbar für alles, was du hast

Mein absoluter Gamechanger ist die Dankbarkeit. Früher fand ich es immer komisch, für etwas, wie zum Beispiel meine Gesundheit dankbar sein. Ich habe es damals für selbstverständlich genommen. Ich dachte: „Das ist doch klar, dass ich gesund bin.“

Aber das ist es eben nicht. Vieles, wenn nicht sogar alles, was wir haben und sind, ist nicht selbstverständlich. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir in einen Supermarkt gehen und uns einfach Essen kaufen können. Dass sauberes Wasser aus unserem Hahn kommt. Dass wir eine Familie haben. Dass wir einen Job haben.

Versteh mich nicht falsch: Es ist völlig in Ordnung bzw. notwendig, große Träume und Ziele zu haben und hoch hinauszuwollen. Diese lassen sich aber viel leichter erreichen, wenn wir nicht in einem Mangelzustand sind, sondern uns bereits das Gefühl haben, in Fülle und Reichtum zu leben.

Dankbarkeit ist daher für mich der Schlüssel zu innerer Zufriedenheit und Glück.

Das lässt sich auch wissenschaftlich belegen: Eine Studie aus dem Jahr 2005, die an der University of Pennsylvania durchgeführt wurde, ergab, dass das Aufschreiben von drei Dingen, für die man dankbar ist, dazu beitragen kann, das Glück zu verbessern und das Ausmaß einer Depression zu verringern.

Trainiere deinen Verstand, sich auf das Positive, auf all die Fülle in deinem Leben  zu konzentrieren und nicht auf das, was du nicht hast.

2. Lerne, Nein zu sagen

Meistens sind wir so damit beschäftigt, uns darum zu kümmern, die Menschen um uns herum glücklich zu machen, dass wir uns selbst vergessen. Wir vergessen unsere Bedürfnisse und stellen uns immer hinten an. Auf Dauer fühlen wir uns dann müde, erschöpft und ausgelaugt, denn wir haben nicht darauf geachtet, unser eigenes Glas zu füllen.

 

Nein zu sagen, hat nichts mit Egoismus oder Narzissmus zu tun. Im Gegenteil: Sich um selbst zu kümmern, ist mit das Altruistischste, was du tun kannst.

Zum einen müssen sich dadurch deine Mitmenschen nicht mehr darum sorgen, ob es dir gut geht, weil du dich darum selbst kümmerst. Zum anderen gibst du damit auch anderen die Erlaubnis, sich um selbst gut zu kümmern.

Um das hier nochmal zu verdeutlichen: Ich bin ein großer Fan von Nächstenliebe und davon, uns gegenseitig zu unterstützen und zu helfen. Allerdings ist es dann nicht mehr gesund, wenn wir uns selbst nicht mehr gut fühlen.

Daneben musste auch ich lernen, dass wir nicht dafür verantwortlich sind, wie es dem anderen geht. Damit meine ich nicht, dem anderen die kalte Schulter zu zeigen. Nein, hier geht es darum, die eigenen Grenzen sowie die des anderen zu kennen.

Zu diesem Thema kann ich auch das Buch „Du musst nicht von allen gemocht werden“ von Ichiro Kishimi und Fumitake Koga sehr empfehlen. Darin geht es um ein Gespräch zwischen einem unglücklichen jungen Mann und einem Philosophen, der ihm erklärt, wie jeder von uns in der Lage ist, sein eigenes Leben zu bestimmen, und wie sich jeder von den Fesseln vergangener Erfahrungen, Zweifel und Erwartungen anderer lösen kann.

Es ist von so großer Bedeutung, die eigenen Werte und Bedürfnisse zu kennen. Erinnere dich daran, was bei der Sicherheitsdurchsage im Flugzeug gesagt wird: Erst die eigene Maske anziehen und sich erst danach um andere kümmern.

3. Gebe anstatt zu nehmen

Das ist wohl die perfekte Überleitung zu dem 3. Tipp: Geben statt nehmen. Je voller unser eigenes Glas ist und je glücklicher wir innerlich sind, desto mehr stellt sich die Frage, wie wir etwas von unserem Glück teilen und etwas geben können. Paradoxerweise multipliziert sich unser Glück, wenn wir es teilen. Es geht nicht mehr darum, was wir alles haben können, sondern wie wir etwas geben können.

So ist im Übrigen auch dieser Blog entstanden: Ich wollte mein Wissen und meine Erfahrungen mit der Welt teilen, da ich all denen, die im Moment eine ähnliche Phase durchmachen, wie ich vor ein paar Jahren, weiterhelfen möchte.

Überlege dir also jeden Tag, wie du etwas tun kannst, was jemand anderem eine Freude bereiten könnte. Das kann auch etwas so Simples sein, wie eine fremde Person anzulächeln, dem Kassierer an der Supermarktkasse von Herzen einen schönen Tag zu wünschen oder auch die Liebevolle Güte-Meditation zu machen.

Shifte den Fokus von dich auf andere und du wirst automatisch glücklicher und erfüllter sein.

Anderen Menschen zu helfen, senkt daneben unseren Blutdruck und Stresspegel. Der Harvard-Professor Michael Norton meint hierzu:

„Wer anderen Personen etwas abgibt, stellt eine besondere Verbindung zu diesem Menschen her. Das ist gut für das eigene Glück.“

4. Baue dir ein positives Umfeld um dich auf

Beobachte mal für ein paar Tage dein Umfeld, also die Personen, mit denen du täglich zu tun hast. Handelt es sich dabei um positive, optimistische Menschen, die voller Lebensfreude und Elan sind? Oder um eher negative Menschen, die über alles Mögliche jammern und immer nur das Negative sehen?

Ich finde nicht, dass man den Kontakt mit eher negativ eingestellten Menschen abbrechen sollte, denn das hätte meiner Meinung nach nichts mit Nächstenliebe zu tun. Bist du aber gerade in einer Phase, in der es dir schlecht geht und dich diese Menschen nur noch weiterrunterziehen würden, finde ich es absolut legitim und verständlich, vorübergehend den Kontakt etwas herunterzufahren.

Ist unser eigenes Glas aber voll, empfinde ich es als großen Akt der Nächstenliebe, wenn wir diesen Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern können. Denn ich denke nicht, dass die Menschen mit Absicht so negativ sind.

Meiner Meinung nach möchte eigentlich jeder Mensch glücklich sein. Nur passieren im Laufe des Lebens bestimmte Dinge, die einen verbittert zurücklassen können. Solche verletzten Menschen wieder ein Stück weit zu „heilen“ und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken, kann auch uns selbst sehr glücklich stimmen.

Natürlich solltest du auch hier wieder auf dich Acht geben: Wenn du merkst, dass es dir nicht guttut, Zeit mit diesem Menschen zu verbringen, und beim anderen Menschen keine „Verbesserung“ eintritt, ist es vollkommen in Ordnung, „Nein“ zu diesem Menschen zu sagen. Denn:

Du bist nicht dafür verantwortlich, dass dieser Mensch glücklich ist. Das ist jeder nur für sich selbst.

5. Bewege dich

Ein weiterer Gamechanger in meinem Leben: Sport und Bewegung. Ich merke immer wieder, wie unausgeglichen ich bin, wenn ich mich ein paar Tage nicht genug bewegt habe. Mein Tipp hier: Finde eine Sportart, die dir wirklich Spaß macht. Dann ist die Überwindung nicht mehr allzu groß.

Für mich sind das zum Beispiel die Workouts von Pamela Reif. Früher bin ich immer ins Fitnessstudio gefahren und habe dort Sport gemacht. Mich hat der Weg dorthin gestört und richtig viel Freude hatte ich dort auch nicht. Im Gegenteil – ich fand die Übungen an den Geräten ziemlich langweilig. Nun springe ich sogar schon manchmal morgens in meine Sportsachen und kann direkt zuhause loslegen.

Hier gibt es kein richtig oder falsch: Tu das, was dir Spaß macht. Du kannst auch ganz simpel mit Spaziergängen anfangen und auch mal verschiedene Sportarten ausprobieren, bis du die für dich richtige gefunden hast. Daneben Sport stärkt das Immunsystem.

 

Glücklichsein ist ein Prozess, der Weg ist bekanntlich das Ziel. Für mich ist es eine Entscheidung, die wir jeden Tag aufs Neue treffen können. Wenn wir uns dazu entscheiden, unser Wohlbefinden zu priorisieren, zieht das auch ganz andere Entscheidungen und Veränderungen in unserem Leben nach sich.

Es hat Auswirkungen darauf, was wir essen, wie viel wir unseren Körper bewegen, mit welchem Menschen wir unsere Zeit verbringen und auch darauf, was wir mit unserem Leben anfangen wollen. Was wir geben wollen und können.

Also: Entscheide dich dafür, glücklich zu sein. Heute, hier und jetzt. 😊

 

Photo by Jackson David on Unsplash

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Worum geht es beim Manifestieren eigentlich? https://www.coffeeandamore.de/was-ist-manifestieren/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=was-ist-manifestieren https://www.coffeeandamore.de/was-ist-manifestieren/#respond Fri, 09 Dec 2022 17:02:04 +0000 https://www.coffeeandamore.de/?p=1338 Der Beitrag Worum geht es beim Manifestieren eigentlich? erschien zuerst auf coffeeandamore.

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Du solltest diesen Artikel unbedingt lesen, wenn…

…Du dich schon immer gefragt hast, was es sich eigentlich mit diesem Manifestieren auf sich hat.

…Du schon immer wissen wolltest, wie Manifestieren funktioniert.

…Du erfahren möchtest, warum es vielleicht bei dir noch nicht funktioniert hat.

Worum geht es beim Manifestieren?

Vielleicht geht es dir, wie es mir lange Zeit ging: Ich konnte mit dem Begriff Manifestieren nichts anfangen. Skeptisch habe ich meine Augenbrauen in die Höhe gezogen, wenn ich etwas davon las. Bis ich mich vor ein paar Monaten etwas tiefer damit auseinandersetzte und feststellte, dass das Konzept des Manifestierens nur manchmal falsch dargestellt wird, es aber im Grunde sehr logisch ist.

Beim Manifestieren geht es darum, dass du mittels deiner Gedanken deine Realität erschaffst. Das passiert ständig, da nur das, worauf du deine Aufmerksamkeit und deinen Fokus richtest, sichtbar werden kann.

Nehmen wir an, du willst ein Buch schreiben. Nun geht es beim Manifestieren nicht darum, dass du jeden Tag bloß an dein Buch denkst und dir vorstellst, wie es in einer Buchhandlung liegt. Den Rest des Tages kümmerst du dich dann nicht mehr weiter darum und richtest damit deinen Fokus nicht auf dein Buch, das du schreiben möchtest.

Beim Manifestieren geht es darum, dass du dir zwar vorstellst, wie das Buch in der Buchhandlung ausliegt. Aber: Dann setzt du dich hin und schreibst es auch – du richtest also deinen Fokus darauf, das Buch zu schreiben.

Der Grund, worum bei vielen Manifestieren nicht funktioniert, ist, dass sie diesen Schritt, also ins Handeln zu kommen, auslassen. Vielleicht träumen sie insgeheim von einer Villa am Meer. Aber dann richten sie ihren Fokus nicht darauf, diesen Traum in die Wirklichkeit zu holen.

Sie richten ihre Gedanken darauf, was sie nicht wollen. Meistens tritt dann leider genau dieser Fall ein: Es ist passiert genau das, was man eben nicht erleben wollte.

manifestieren

Nehmen wir an, du bewirbst dich auf deinen Traumjob. Du glaubst aber von dir selbst, dass du nicht qualifiziert genug für den Job bist. In deinen Gedanken malst du dir aus, wie dich die Personaler Fragen stellen, die du nicht beantworten wirst, und das Interview zu einer absoluten Katastrophe wird. Glaubst du, dass du das Interview unter diesen Umständen gut laufen kann?

Wenn du nicht davon überzeugt bist, dass du die richtige Person für deinen Traumjob – wie soll dann der Personaler von dir überzeugt sein?

Worauf du deine Aufmerksamkeit legst, dahin fließt deine Energie und davon entsteht mehr in deinem Leben.

Beim Manifestieren geht es also darum, dass du deinen Fokus darauf richtest, wovon du mehr willst und was du erleben möchtest.

Worum es beim Manifestieren nicht geht: Auf der Couch und über einen Porsche nachdenken und tada, am nächsten Tag steht er vor der Tür. Kann zwar passieren, ist aber eher unwahrscheinlich.

Wie funktioniert das Manifestieren?

1) Wisse, was du willst

Vor einem Jahr habe ich ein Apartment in Regensburg gesucht. Etwa zwei Monate suchte ich, ohne fündig zu werden. Ich war schon etwas frustriert, als mir bewusst wurde, dass ich eigentlich gar nicht wusste, wonach ich suchte. In welchem Stadtteil wollte ich wohnen? Wie groß sollte die Wohnung sein? Wollte ich lieber alleine oder in einer WG wohnen?

Nur einen Tag, nachdem ich mir darüber klar geworden war, wonach ich eigentlich suchte, hatte ich die Zusage für ein hübsches, kleines Appartment, das genau dem entsprach, was ich wollte.

Die wichtigste Zutat beim Manifestieren ist Klarheit. Du musst so spezifisch und genau wissen, WAS du möchtest.

Ganz wichtig bei diesem Punkt: Du musst (noch) nicht wissen, wie du das, was du willst, bekommst. Du musst lediglich wissen, was du gerne in deinem Leben haben möchtest – und das so konkret wie möglich.

Schreibe nun deinen Wunsch in Präsenzform auf – ganz wichtig: nicht im Konjunktiv! Also zum Beispiel: “Ich habe bis zum 09. Mai 2023 ein Buch geschrieben, das im Verlag xy veröffentlicht wird.”

2) Beobachte deine Gedanken

Sobald du deinen Traum notiert hast, kannst du beobachten, wie dein Verstand dich davon abbringen möchte. Dein Verstand wird dir vielleicht erzählen, dass ein Buch zu schreiben zu viel Arbeit ist. Oder dass keiner dein Buch lesen wird. Oder dass du keinen Verlag finden wirst. Oder dass deine Rechtschreibung viel zu schlecht ist.

Schreibe dir all diese Gedanken auf, damit du dir über deine Zweifel und Ängste bewusst wirst. Deine Ängste wollen dich nur beschützen, sie handeln also im Prinzip aus Liebe zu dir. Aus Evolutionsgründen schaut sich unser Verstand eine Entscheidung, die wir treffen wollen, immer aus zwei Perspektiven an: Könnte das anstrengend sein? Und: Könnte das unsicher sein?

Wenn du nun einen großen Traum hast, wird das sehr wahrscheinlich anstrengend und unsicher sein, weil du Wege beschreiten musst, die du noch nie beschritten hast. Du müsstest dabei Hindernisse überwinden und dich Herausforderungen stellen. Beides tendenziell eher anstrengend und unsicher.

Es ist wichtig, dass du dir im ersten Schritt erstmal über die Ängste und Sorgen bewusst wirst, damit sie dich nicht auf unterbewusster Ebene sabotieren können.

Im zweiten Schritt überlege ich mir immer Lösungen und Strategien, um meine Angst etwas zu beruhigen. Wenn du dir erst einmal eine Lösung für das Worst Case Szenario ausmalst, dann erscheint es gar nicht mehr so schlimm. Zum Beispiel: Wenn ich keinen Verlag finde, der mein Buch veröffentlichen möchte, dann veröffentliche ich es im Selfpublishing.

Daneben spielen auch unsere Glaubenssätze, also das, was wir von uns selbst denken, eine große Rolle. Wenn wir zum Beispiel den Glaubenssatz haben, dass wir nicht kreativ genug sind, um ein Buch zu schreiben – wie sollst du dann jemals ein Buch schreiben können?

Deswegen geht es beim Manifestieren auch immer darum, dass wir die negativen Glaubenssätze, die wir über uns selbst haben, und womit wir uns selbst beschränken und deckeln, loslassen.

Wie du deine negativen Glaubenssätze auflösen kannst, erfährst du in meinem Gastbeitrag bei Yomela.

Es geht beim Manifestieren also auch darum, wieder anzufangen, an sich selbst zu glauben und all das loszulassen, was nicht mehr dienlich ist.

3) Visualisiere!

Nun kommt der für mich schönste Teil des Manifestierens: Stell dir regelmäßig, also zum Beispiel jeden Morgen oder jeden Abend, vor, wie du dein Ziel schon erreicht hast. Alles ist genauso oder vielleicht sogar noch besser gekommen, als du es dir vorgestellt hast.

Schließe, wenn du willst, deine Augen, und male dir aus, wie du in eine Buchhandlung läufst, und dein Buch dort ausliegt. Wie du ganz viele Leserbriefe bekommst, und du auf Messen dein Buch präsentieren darfst.

Triff dich regelmäßig mit diesem zukünftigen Ich und tausche dich mit ihm aus. Was hat sie/er gemacht, um dieses Ziel zu erreichen? Wie ist er/sie vorgegangen, welche Hindernisse und Herausforderungen mussten überwunden werden?

Verbinde dich mit deinem zukünftigen Ich und beobachte es, wie es sich verhält. Wer willst du sein?

Bei der Visualisierungsübung ist es am besten und auch am schönsten, wenn du voller Dankbarkeit und Vorfreude bist. Lade deine gesamte innere Welt mit dieser Energie auf, bade darin. Freu dich schon jetzt auf all das, was auf dem Weg zu dir ist. Diese Vorfreude, kombiniert mit deiner Dankbarkeit, ist ein extrem kraftvoller Manifestationsmagnet.

Beim Manifestieren geht es auch darum, sich zu überlegen, wer man werden möchte. Welcher Mensch wirst du, wenn du dir deinen Traum verwirklichst? Stell dir vor, wie die Version von dir, die deinen Traum bereits lebt, selbstbewusster, authentischer, glücklicher und erfüllter ist als du es jemals warst. Und dann fang an, diese Version von dir schon heute zu leben. Wie verhält sich die selbstbewussteste, mutigste und stärkste Version von dir?

Indem du für deine Träume losgehst und dich ihnen committest, wächst du ganz automatisch in die beste Version deiner selbst hinein. 

Daran, ob dich der Gedanke an deinen Traum mit Vorfreude erfüllt oder eher nicht, merkst du im Übrigen auch, ob dein Traum auch wirklich deiner ist – oder ob du dieses Ziel nur erreichen willst, weil jemand diese Erwartung an dich hat.

Um das zu bekommen, was du willst, darfst du also schon jetzt so sein wie die Person, die alles hat, was du dir wünschst. Bei deiner Visualisierungsübung kannst du ablesen, wie du werden darfst, um dein Ziel zu erreichen.

Entwickle neue Gewohnheiten, die dich an dein Ziel bringen. Dabei musst du nicht nach einem „Masterplan“ agieren, den es im Übrigen eh nicht gibt. Es genügt, wenn du möglichst jeden Tag winzige Babysteps in Richtung deines Ziels gehst.

Es ist nicht: Erst haben, dann sein, sondern erst sein, dann haben.

4) Get in that Game!

Das Wichtigste ist, dass du einfach anfängst. Dass du dafür losgehst, obwohl du noch gar nicht weißt, wie du dein Ziel erreichen sollst. Gehe einfach den ersten Schritt, und dann noch einen, noch einen, noch einen… Gib nicht auf, sondern glaube an dich, deine Fähigkeiten, deine Stärken und Talente.

Glaube daran, dass dir bei der Verwirklichung deiner Seelenträume geholfen wird, dass du Unterstützung erfahren wirst. Vertraue dem Leben.

Nutze deine tägliche Visualisierung, um dich zu motivieren. In deiner Visualisierungsübung siehst und fühlst du, dass dein Traum bereits Realität ist. Jetzt musst du es „nur“ noch in der realen Welt umsetzen. Ich weiß, viel leichter gesagt als getan. 😀

Was ich sagen möchte: Hab Spaß daran, deinen Traum zu verwirklichen. Erfülle dir deine Träume mit Freude und Leichtigkeit.

Natürlich wird sich das auch manchmal anstrengend anfühlen. Es wird Zeiten geben, wo du dich fragst, wofür du das alles machst und Phasen, in denen du an dir und an deinen Fähigkeiten zweifelst. Dein Traum wird dich zu Wachstum auffordern und Wachstum ist nie einfach, sondern manchmal auch ziemlich schmerzhaft.

Trotzdem – oder gerade deshalb – ist dieser Weg unheimlich erfüllend. Viel erfüllender zumindest, als es sich in der eigenen Komfortzone gemütlich zu machen.

5) Und jetzt: Lass los!

Der letzte Schritt fällt mir persönlich am schwersten. Ich bin eine Macherin, ich packe Sachen am liebsten sofort um und kann meistens nicht bis morgen warten. Mich hat das Manifestieren von Träumen Geduld und Vertrauen gelehrt.

Darauf, dass alles zum perfekten Zeitpunkt in mein Leben kommen wird und ich eben nicht alles bis ins kleinste Detail durchplanen und kontrollieren muss.

An einer gewissen Stelle ist es wichtig, einfach loszulassen und darauf zu vertrauen, dass dein Traum auch wirklich Realität wird. Bedanke dich in deiner Visualisierung dafür, dass du bald deinen Traum leben wirst.

Dankbarkeit ist übrigens der Schlüssel zum Erfolg: Sie lässt keinen Platz für negative Emotionen, wodurch sie quasi als Katalysator wirkt, um deinen Traum noch schneller zu erfüllen.

 

Hilfe, warum klappt Manifestieren bei mir nicht?

Du hast meine Schritte angewandt, aber dein Traum wird einfach nicht Realität, egal wie sehr du dich anstrengst? Dann kann es vielleicht an folgenden Manifestationsblockaden liegen:

1) Fehlendes Vertrauen in dich selbst

Ein Grund, warum du dein Ziel noch nicht erreicht hast, kann daran liegen, dass du noch nicht an dich und an deine Fähigkeiten glaubst. Irgendwann in deinem Leben hat es eine Erfahrung gegeben, die dich verletzt hat, wo du angefangen hast zu glauben, dass du etwas nicht kannst, dass du für etwas nicht gut genug bist, dass du zu dumm, zu klein, zu groß, zu dick, dünn bist.

Die Wahrheit ist: Du kannst alles erreichen. Du bist gut genug.

Bitte den Anteil von dir, der nicht an dich glaubt, hervorzutreten, und nimm in ganz fest in deine Arme. Unterhalte dich mit ihm. Schau, wie es ihm geht. Gib ihm so viel Liebe, wie möglich, damit du diese innere Verletzung heilen kannst.

Du kannst das Manifestieren deshalb auch als Heilungsprozess betrachten: Schau genau hin, was du über dich in Bezug auf deinen Traum glaubst – und dann heile diese Verletzung. Schicke ganz viel Liebe an den Anteil von dir, der nicht glaubt, dass du es verdient hast, in deiner Traumwohnung zu leben, der nicht glaubt, dass du eine Weltreise machen oder ein Buch schreiben kannst.

Schau genau hin, wo du noch negative Überzeugungen über dich selbst hast. Und dann wähle bewusst eine neue, positive Überzeugung über dich selbst.

Es geht nicht darum das Ergebnis im Außen zu haben, sondern es geht um das Ergebnis im Inneren, darum Dinge loszulassen, die nicht funktionieren.

2) Du siehst dich als Opfer der äußeren Umstände

Häufig nehmen wir die Opferrolle ein und suchen Ausreden und Begründungen, warum wir dies und jenes nicht tun können. Wir erheben Vorwürfe und Anschuldigungen gegen andere und geben damit die Macht, die Kontrolle, wie unser Leben verläuft, an andere ab.

Du kannst nur dann in deine Power, in deine Macht kommen und dein ganzes Potenzial ausschöpfen, wenn du den Widerstand gegen vergangene Ereignisse aufgibst. Wenn du anfängst, deine Vergangenheit als riesigen Ressourcenpool betrachtest, nimmst du dir deine Manifestationspower wieder zurück.

Wir alle haben so, so viele Erfahrungen durchgemacht, so viele Krisen und Herausforderungen gemeistert, aus denen wir so viele Ressourcen und Erfolgsstrategien schöpfen können. Aber das geht nur, wenn wir aufhören, gegen die Vergangenheit anzukämpfen, sondern anfangen, sie so zu akzeptieren, wie sie eben war.

Ja, einige Dinge haben uns verletzt und waren bestimmt nicht cool. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass gerade unsere Krisen, unsere allerschlimmsten Momente eigentlich für uns sind und Geschenke für uns bereithalten – wenn wir denn bereit sind, wirklich hinzusehen.

Also: Hol dir deine Verantwortung für dein Leben zurück und gib sie nicht durch Vorwürfe und Anschuldigungen an andere ab!

Ich hoffe, ich konnte dich mit diesem Artikel dazu inspirieren, wieder an dich zu glauben und für deine Träume loszugehen! Es wird dir nicht immer alles in den Schoß fallen und es geht auch nicht darum, dass immer alles easy-peasy-lemon-squezzy ist.

Das Leben ist dazu da, dass wir wachsen, uns weiterentwickeln und uns ein erfülltes, wunderschönes Leben aufbauen.

Das Manifestieren kann uns dabei unterstützen, indem wir uns darauf fokussieren, was wir möchten und dafür auch loszugehen, auch wenn wir (noch) keine Ahnung haben, wie wir unser Ziel erreichen.

 

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5 gute Blogs über Persönlichkeitsentwicklung https://www.coffeeandamore.de/blogs-personlichkeitsentwicklung/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=blogs-personlichkeitsentwicklung https://www.coffeeandamore.de/blogs-personlichkeitsentwicklung/#comments Sat, 10 Sep 2022 14:46:55 +0000 https://www.coffeeandamore.de/?p=1309 Der Beitrag 5 gute Blogs über Persönlichkeitsentwicklung erschien zuerst auf coffeeandamore.

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Heute stelle ich meine absoluten Lieblings-Blogs im Bereich Persönlichkeitsentwicklung vor. Jeder einzelner ist besonders und trägt seine ganz eigene Poesie und Geschichte. Ich finde sie alle inspirierend und schaue oft bei ihnen vorbei. 🙂

Yomela

Die liebe Ariadne von Yomela betreibt einen so wunderschönen Blog. Dabei dreht sich alles um das Thema Leichtigkeit. Wie oft fühlt sich unser Leben schwer an, viel zu oft sind wir nicht im Vertrauen, dass das Leben für uns ist. Manchmal fühlt sich unser Leben wie ein Kampf an. Und genau hier setzt Ariadne mit ihrem Blog an: „Denn ich bin überzeugt, das Leben darf leicht sein!“

2017 hat Ariadne ihren Vollzeit-Job gekündigt und angefangen, sich mit dem spannenden Thema Persönlichkeitsentwicklung auseinanderzusetzen. Entstanden ist dabei ihr Blog, auf dem sie über Routinen, positives Mindset und Selfcare schreibt – alles mit dem Ziel, mehr Leichtigkeit ins Leben zu bringen. Der Name Yomela steht dabei für Yo-ga, Me-ditation, L-ebensfreude und A-chtsamkeit. Toller Name, oder?!

“Bitte glaube nicht, dass bei mir alles immer perfekt läuft. Das tut es nicht! Ganz im Gegenteil – jeder Beitrag auf Yomela ist dadurch entstanden, dass irgendetwas so gar nicht perfekt lief.”

Hier geht’s zu meinen Lieblingsbeiträgen:

Bewusster leben – 7 Schritte hin zu einem bewussteren Leben

Meine Morgenroutine – So sieht für mich der perfekte Start in den Tag aus

17 konkrete Handy Detox Tipps – Weniger Scrollen mehr leben

 

Du möchtest lernen, wie du deine negativen Glaubenssätze auflösen kannst? Hier geht’s zu meinem Gastartikel auf Yomela.

Life and Heart

Stefanie Mateja hat es sich zur Aufgabe gemacht, dich als Coach zu mehr Leichtigkeit und Freude in dein Leben zu verhelfen, indem du dich von all deinen Ängsten und Zweifeln befreist und dir endlich selbstbestimmt und mutig das Leben kreierst, das du dir von Herzen wünschst. Wow!

Stefanie hat 13 Jahre lang als Einkäuferin in der freien Wirtschaft gearbeitet, bevor sie sich dazu entschied, eine Weltreise zu machen.

„Dabei wusste ich schon länger, dass ich mehr vom Leben will. Da war Neugierde und ein großer Drang nach Freiheit – aber eben auch Unsicherheit. Bis ich dann endlich auf meine innere Stimme gehört habe und einfach gesprungen bin. Von der Zuschauerbank des Lebens zur freiheitsliebenden Macherin.”

Heute lebt sie in Spanien und arbeitet als Online-Coach. Auf ihrem Blog findet ihr Beiträge zu den verschiedensten Themen, wie zum Beispiel zum „Fixed Mindset vs. Growth Mindset“ oder wie dir egal wird, was andere über dich denken. Ich finde ihren Blog spannend, inspirierend und wahnsinnig authentisch!

„Die Puzzlestück haben sich zusammengefügt. Heute weiß ich, dass es genau diese ungeraden Linien, das Gefühlschaos und mein pausenloser Antrieb sind, die mich wachsen lassen, die mich lernen lassen, die mich weiterbringen und die mich zu dem werden lassen, der ich wirklich bin und sein will. Und ich weiß, dass meine Reise noch lange nicht zu Ende ist!”

Hier geht’s zu meinen 3 Lieblingsartikeln:

Wie ich wurde, was ich bin: Mein Weg zur Coachin und Gründerin von Life & Heart

Fixed Mindset vs. Growth Mindset: Warum ein Growth Mindset für ein glückliches und erfolgreiches Leben elementar ist

„Was denken die anderen“? Wie dir egal wird, was andere über dich denken

Lifebeat

Ich liebe, liebe, liebe den Blog von Janina. Er sieht so toll aus und ist mal was ganz anderes. Janina schreibt über alles, was ihr durch den Kopf schießt und alles, was sie begeistert! Und das ist eine ganze Menge. 😊

„Lebensbeat soll einfach zeigen, dass jeder Mensch – jedes Leben – nach seinem eigenen Rhythmus läuft und man das Leben so nehmen soll, wie es eben kommt. Mit Höhen und Tiefen, Glück und Trauer.“

Auf ihrem Blog findet ihr Beiträge über Selbstliebe, inspirierende Gespräche mit sich selbst, über den Umgang mit toxischer Positivität, spannende Interviews und nachdenklich machende Selbstreflexionsfragen.

Schaut unbedingt mal bei ihr vorbei. 😊

 

Meine drei Lieblingsartikel:

Liebes Ich – 6 Fragen, die ich mir schon immer selbst stellen wollte

Warum es gut ist, Angst zu haben

Was bedeutet es eigentlich, zu leben?

schreibenwirkt

Paul von schreibenwirkt.de vertritt ganz ähnliche Ansichten wie ich: Schreiben wirkt! Auch ich habe festgestellt, wie kraftvoll es ist, Gedanken, Pläne, Ziele, Träume aufzuschreiben. Jahrelang habe ich Morgenseiten geschrieben. Dabei schreibt man gleich nach dem Aufwachen drei Seiten lang einfach die eigenen Gedanken herunter.

Paul beschreibt sich als „Wortliebhaber, Berufsschreiber und Journaling-Junkie“. Auf seinem Blog zeigt er dir,

„wie du mit Stift und Papier dein Leben veränderst. Journaling gehört zu den wirksamsten Methoden, um ein bewusstes und glückliches Leben zu führen. In einer persönlichen Krise habe ich selbst erlebt, welche Veränderungskraft im Schreiben liegt. Seitdem begleitet es mich.“

Die meiner Meinung nach besten Blog-Artikel:

Der 5-Schritte-Universalplan: Wie dir Veränderung gelingt

2 einfache Methoden gegen akute Überforderung

7 verdammt gute Fragen, um deine Berufung zu finden

Wer Coffeeandamore schon länger liest, weiß, dass ich begeistert bin von Lauras Inhalten. Deshalb darf ihr Blog in dieser Liste natürlich nicht fehlen. 🙂 Lauras Blog ist inspirierend, informativ und übersichtlich gestaltet. Ihr Blog ist dabei gar nicht so bekannt wie ihr Podcast Happy, Holy & Confident, allerdings mindestens ebenso gut.

Hier geht’s zu den aktuellen Beiträgen:

Die 5 häufigsten Fehler einer Beziehung und wie du sie jetzt lösen kannst

7 Zeichen für spirituelles Wachstum

Sich selbst lieben lernen: 7 praktische Tipps für den Alltag

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50 Sätze, die das Leben leichter machen von Karin Kuschik https://www.coffeeandamore.de/buch-karin-kuschik/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=buch-karin-kuschik https://www.coffeeandamore.de/buch-karin-kuschik/#respond Sat, 03 Sep 2022 13:25:09 +0000 https://www.coffeeandamore.de/?p=1275 Der Beitrag 50 Sätze, die das Leben leichter machen von Karin Kuschik erschien zuerst auf coffeeandamore.

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Heute stelle ich euch das Buch „50 Sätze, die das Leben leichter machen. Ein Kompass für mehr innere Souveränität“ von Karin Kuschik vor. Vorab kann ich Euch sagen, dass es mal ein ganz anderes Ratgeber-Buch ist. Karin Kuschik stellt 50 kurze Sätze vor und beschreibt, in welcher Alltagssituation der jeweilige Satz angewendet werden kann.

 

Du solltest das Buch unbedingt lesen, wenn…

…dir immer erst in der Dusche die passende, schlagfertige Antwort auf eine Diskussion mit eurem Chef, eurer Tante, Mutter etc. einfällt.

…du häufig dieselbe unangenehme Situation erlebst, aber nie weißt, wie du darauf reagieren sollst.

…du lernen möchtest, wie du souveräner und selbstbewusster auftrittst und

…wie du deine eure Position vertreten kannst, ohne den anderen vor den Kopf zu stoßen.

Titel: 50 Sätze, die das Leben leichter machen. Ein Kompass für mehr innere Souveränität.

Autor: Karin Kuschik

Seitenanzahl: 304

Klappentext:

50 wahre Wunderwaffen für mehr Souveränität im Alltag

Es ist schon abenteuerlich, was wir zwischen Guten Morgen und Gute Nacht rhetorisch alles erleben: Schlichte Sätze werden zu Annahmen, Vorwürfen, Unterstellungen uminterpretiert, und im Eifer des Gefechts fallen uns die wirklich souveränen und schlagfertigen Sätze natürlich nicht ein. Dabei kann alles so einfach sein. „Wer mich ärgert, bestimme immer noch ich“, findet Karin Kuschik und versammelt in diesem Buch 50 wahre Wunderwaffen für mehr Souveränität im Alltag – beruflich wie privat.
Kleine Sätze mit großer Wirkung, die uns aus dem Stand beruhigen, ordentlich für Verblüffung sorgen und das Leben leichter machen.

Über Karin Kuschik

„Sie ist die Frau hinter den Spitzenmanagern. Zu Karin Kuschik kommen die Top-Führungskräfte, wenn sie nicht mehr weiterwissen.“ ZEIT Online

 

Der rote Faden, der sich durch Karin Kuschiks vielschichtige Karriere zieht, heißt Storytelling: Publizistik-Studium, Radiomoderatorin, Film Academy, Medien-Trainerin, Sprecherin, Event-Host, Songtexteirn, Keynote-Speakerin. Sie wirkte vor und hinter der Kamera, und seit dem Jahr 2000 berät sie als Business Coach Top-Entscheider und Celebritys. In ihrem ersten Buch macht sie ihre Expertise erstmals einem breiten Publikum zugänglich. Karin Kuschik arbeitet europaweit und lebt in Berlin.”

Mehr über Karin Kuschik erfahrt ihr auf ihrer Website. Sie gibt übrigens auch Einzel-Coachings und Workshops.

 

Wieso du „50 Sätze, die das Leben leichter machen“ unbedingt lesen sollst

 

Das wunderbare Buch von Karin Kuschik (sie ist übrigens ein Coach von Laura Malina Seiler) ist mir in die Hände gefallen, als mein Flug nach Island Verspätung hatte. Ich spazierte durch einen Bücherladen am Münchner Flughafen und dann entdeckte ich dieses Buch. An dieser Stelle: Danke, Universum, dass ein Reifen am Flugzeug gewechselt werden musste, denn sonst hätte ich es vermutlich nie finden und lesen können. 🙂

Schon im Flugzeug habe ich dann über die Hälfte des Buchs verschlungen, denn es ist so kurzweilig und luftig geschrieben. Karin Kuschik erzählt zu jedem der Sätze eine kurze Anekdote aus ihrem Leben und erklärt dabei, wie sie auf den Satz gestoßen ist. Ich habe oft herzhaft lachen müssen beim Lesen – das passiert mir sonst nicht sooft bei Büchern. 😊

Es sind Sätze, die man wirklich anwenden kann im Alltag, indem man sie entweder zu sich selbst sagt („Wer mich ärgert, bestimme immer noch ich.“) oder auch zu anderen („Das bewundere ich sehr an dir.“) Die Sätze sollen – wie der Titel schon sagt – das Leben leichter machen – und das tun sie wirklich. Auch wenn man sie sich erstmal merken muss.

Wenn ich mich entscheiden müsste, finde ich den Satz „Sorgen sind sinnlos.“ am hilfreichsten. Denn wer mich kennt, weiß, dass ich dazu tendiere, mir über alles viel zu viele Gedanken zu machen.

„Die Sorge als mögliches Szenario scheint bei vielen irgendwie ganz automatisch mitzuschwingen. Ungefragt mogelt sie sich in die schönsten Situationen hinein, und selbst Optimisten haben sie als blinden Passagier durchaus an Bord. (…) Wie es wohl wäre, wenn wir uns immer erst dann mit einer Sache beschäftigen würden, wenn sie auch tatsächlich eingetreten ist? Wenn negative Zukunftsszenarien ab jetzt Vergangenheit sind? Wir hätten alle mehr Energie zur Verfügung und weniger Stresshormone im Blut.“

So wahre Worte! Es ist normal und absolut menschlich, sich Sorgen zu machen und in die Angst-Falle zu tappen. Wichtig ist allerdings, sich immer wieder daran zu erinnern, dass es nichts bringt, sich Sorgen zu machen, und aus der Gedankenspirale auszusteigen.

Am Ende jeden Kapitels erklärt Karin Kuschik nochmal, was jeder Satz dir genau schenkt. Bei diesem Satz zum Beispiel: „Erleichterung. Ruhe. Vertrauen.“

 

Das Buch gibt euch hilfreiche Sätze an die Hand, die ihr in „unangenehmen“ Situationen anwenden könnt. Es werden gerade solche Situationen im Buch angesprochen, bei denen man meistens herumstottert und sich herauszuwinden versucht. Beispiel: Was antwortest du, wenn eine Bekannte sich mit dir treffen möchte, du aber gar keine Lust darauf hast? Oder du machst einen Fehler bei einem Kunden, in der Arbeit, in der Beziehung: Wie reagiert man hier souverän – und mit welchem Mindset schafft man es, sich den Fehler auch wieder selbst zu verzeihen?

All das – und noch so viel mehr – erfahrt ihr in diesem Buch! 😊 Also: Unbedingt lesen! Eine absolute Herzensempfehlung von mir an Dich.

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